Der Drei-Königs-Marathon

Bitte der Sternsinger an Bundeskanzler Faymann: mehr Engagement für Klimagerechtigkeit.

Um den Dreikönigstag mobilisierten 85.000 Sternsinger der Katholischen Jungschar ihre Kräfte, um den Österreichern Friedensbotschaft und Segenswünsche zu überbringen. Ein Segen sind die Spenden an die Sternsinger für viele Menschen in den Entwicklungsländern. Eine Million Menschen werden 2009 drin­gend nötige Unterstützung erhalten, 500 Hilfsprojekte werden finanziert, Straßenkinder in Kampala, Uganda, landlose Kleinbauern in Nicaragua oder die Kirche im Kampf um Gerechtigkeit auf den Philippinen. Am Dreikönigstag empfing auch Bundeskanzler Werner Faymann im Bundeskanzleramt die Heiligen Drei Könige des Hilfswerks der katholischen Jugend. Deren Bitte im Gepäck: Die politisch Verantwortlichen sollen alles in ihrer Macht Stehende tun, dass sich Österreich für mehr Klimagerechtigkeit einsetzt. Österreich muss seinen eigenen Verpflichtungen zum Klimaschutz nachkommen und die nötigen Schritte in den EU- und UNO-Gremien beschleunigen. Zeitgleich bekam Neo-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner die Segenswünsche überbracht. Als Gastgeschenk brachten die drei Könige fair gehandelte Waren. „In schwierigen Zeiten sind Hilfe und Solidarität besonders wichtig“, bedankte sich Mitterlehner, der in seiner Kindheit im Mühlviertel selbst oft als Sternsinger unterwegs war.

Im Bild: Damen von Welt am Opernball: Ilse Klingohr, Erni Marihart, Hermine Fürnkranz, Sylvia Klien, Rotraud Konrad, Monika Lindner und Freundinnen (v. l.).

schnabel.gabriela@format.at

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