Das Sommer-Fiasko

Das katastrophale Wetter ertränkt alle Hoffnungen auf eine Rettung der heurigen Saison: Sintflut und Gästeschwund setzen der ohnehin schon schwer lädierten Tourismusbranche weiter zu.

Als sich am Mittwoch über dem Wörthersee nach zehn Tagen Sauwetter erstmals wieder ernsthaft die Sonne zeigte, wollte keiner der leidgeprüften Hoteliers mehr über die bisher desaströs verlaufene Saison jammern: Mit einem rekordverdächtigen Nächtigungsrückgang von bis zu 30 Prozent im umsatzstärksten Monat böse abgestürzt, sind die Kärntner nämlich trotzdem glimpflich davongekommen.

Halbe Ortschaften zuerst in der Steiermark, später auch in Tirol und Vorarlberg von der Sintflut weggespült. Zerstörte Straßen und Brücken, erste Todesopfer, von der Außenwelt abgeschnittene Gemeinden, dazu Schäden in Milliardenhöhe: Die laufende Sommersaison entpuppt sich endgültig als Katastrophe.

Während die Regierung in ersten Krisensitzungen noch über die Finanzierung zur Reparatur der ärgsten Schäden berät, stellen sich heimische Touristiker bereits die bange Frage über die Zukunft des Sommerfremdenverkehrs: Seit mehr als einem Jahrzehnt hoffnungslos gegenüber der florierenden Wintersaison abgefallen, drohen die ohnehin nur wenige Wochen dauernden Sommerferien in einer fatalen Mischung aus Wetterkapriolen, ausbleibenden deutschen Stammgästen, unübersehbaren strukturellen Problemen sowie dem Druck diverser Billigdestinationen zu versinken.

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