Das Pflegegeld muss rasch erhöht werden

„Jeder Österreicher muss sich auf bestmögliche Betreuung im Alter verlassen können.“

Über 170.000 Personen der derzeit 360.000 Pflegegeldbezieher sind älter als 80 Jahre. Aufgrund der demografischen Entwicklung gehen Experten von über 500.000 Pflegebedürftigen in den nächs­ten Jahren aus. Das stellt den Staat und Familien vor gewaltige Aufgaben. Jeder Österreicher muss sich darauf verlassen können, im Alter oder bei Behinderung die bestmögliche Betreuung zu bekommen. Das BZÖ fordert deshalb eine sofortige Erhöhung des Pflegegeldes um mindestens zehn Prozent, eine Wert­sicherung sowie die Anhebung der Förderung für die 24-Stunden-Pflege. Eine weitere Forderung ist die Abschaffung der Vermögensgrenze, denn es ist nicht einzusehen, war­um jemand, der sein ganzes Leben nichts gespart oder ge­leistet hat, eine staatliche Förderung erhält, Leistungsträger und Menschen, die sich etwas geschaffen haben, aber bis zur Armutsgrenze abkassiert werden, bevor der Staat ihnen hilft. Dieses „Pflege-Hartz-IV“ lehnt das BZÖ ab. Ebenfalls müssen Familien als „Pflegedienst der Nation“ mit dem Ausbau von Tagesbetreuungsangeboten unterstützt und entlastet werden.

Um Pflege und Betreuung leistbar zu machen, schlagen wir einen Pflegefonds vor, der aus Privatisierungserlösen und Einsparungen in der Verwaltung gespeist werden kann. Selbstbestimmt alt werden, qualitätsvoll betreut und gepflegt werden, ist eine der Kernaufgaben der Zukunft. Das von SPÖ und ÖVP verursachte Pflegechaos ist ein Beispiel für verfehlte Sozialpolitik, die Menschen verunsichert und in zwei Klassen teilt. Das BZÖ hat hier die richtigen Ideen und Visionen für eine zukunftssichere Pflege.

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