Das kostet Luxus

Die irren Fixkosten des Jetsets: Wie viel die Erhaltung von Megayachten, Privatjets, Nobelkarossen und Luxusdomizilen Monat für Monat verschlingt.

Stolze 97,2 Meter lang und 15,9 Meter breit ist das in der noblen Bremer Lürssen-Werft gefertigte größte Schiff unter Österreichs Flagge: Heidi Hortens Megayacht Carinthia VII. Kostenpunkt: 160 Millionen Euro.
Das mag viel Geld sein, doch derartige Rekordpreise für die Spielzeuge der Superreichen lassen Normalverdiener trotzdem oft nur mit der Schulter zucken: Solche Beträge rangieren allzuweit jenseits der budgetären Maßstäbe, um in ihrem wahren Ausmaß erfassbar zu sein.

Welche irren Summen der Jetset beim glamourösen Leben verbrennt, wird viel drastischer bei den Fixkosten sichtbar, die Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr für Traumschiffe, Privatjets, Nobelkarossen oder Luxusdomizile draufgehen.

So verschlingt allein der schwimmende Palast der 65-jährigen Kaufhauserbin Horten, die auch bei Flugzeugen, Autos, Wohnsitzen und Hofstaat nicht kleinlich ist, jährlich satte zehn Millionen Euro
an Betriebs- und Erhaltungskosten. Die Boots-Ausgaben für jeden einzelnen Tag (27.397 Euro) entsprechen dem halben Jahresgehalt eines mittleren Angestellten.

„Ein Jackpot im Lotto reicht längst nicht aus, um mit allen Insignien des Geldadels leben zu können“, meint ein Finanzberater österreichischer Großkapitalisten. „Wer echten Luxus auch erhalten will, braucht jährlich mindestens einen weiteren Jackpot.“

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