Das kostet Ihre Immobilie

Nach einer langen Phase der Flaute weht wieder frischer Wind am Markt für Häuser und Wohnungen. FORMAT zeigt, wo sich die Preise schon nach oben bewegen.

Ganz oben kennen die Preise kein Halten mehr. So kosten die neuen Dachgeschoß-
wohnungen mit Blick auf die Wiener Staatsoper 8.500 Euro pro Quadratmeter. Und am Wiener Kohlmarkt entstehen derzeit 14 Luxuswohnungen, bei denen trotz des absoluten Rekordpreises von 10.000 Euro schon Vormerklisten der betuchten Interessenten bestehen.

Bei Durchschnittsimmobilien kann es dagegen noch Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern, bis frühere Preisrekorde wieder erreicht werden. Michael Pisecky, Chef des Immobilienmaklers s-Real: „Seit Anfang der 90er Jahre sind die Immobilienpreise durch eine starke Neubautätigkeit um 30 bis 40 Prozent gefallen.“ Die Phase des extremen Preisverfalls ist allerdings vorbei, sind sich alle Experten einig. So haben sich zum Beispiel laut Zahlen der TU Wien die durchschnittlichen Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen in Wien seit Ende 2001 bei rund 1.500 Euro pro Quadratmeter eingependelt, bei neuen Objekten muss man im Schnitt mit 2.500 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Durchschnittspreise sagen allerdings gerade am Immobilienmarkt wenig aus – in einigen Segmenten gibt es schon eine spürbare Bewegung nach oben, in anderen herrscht nach wie vor Flaute. FORMAT bringt deshalb eine Übersicht der aktuellen Preise, getrennt nach Kategorien und Bundesländern, und zeigt, in welchen Bereichen derzeit die besten Chancen für einen Wertzuwachs bestehen.

Spürbare Marktbelebung. Grund zu einem vorsichtigen Optimismus gibt die spürbare Belebung der Nachfrage, die nicht nur in Wien, sondern auch in vielen Regionen Nieder- und Oberösterreichs sowie in Salzburg, Kärnten und der Steiermark spürbar ist. Sparkassen-Makler Pisecky: „Die Umschlagszeiten für Immobilien sinken. Inzwischen gehen 70 Prozent der Objekte innerhalb von zwei bis drei Monaten weg, im Vorjahr waren es noch fünf Monate.“ Selbst Karteileichen, die seit mehr als einem Jahr auf Vermittlung gewartet haben, sind plötzlich wieder an den Käufer zu bringen, wenn der Preis entsprechend niedrig ist. Auch das Angebot steigt wieder – viele Käufer, die ihre Immobilien in der Tiefstpreisphase zurückgehalten haben, versuchen jetzt wieder ihr Glück. Unter dem Strich bedeutet das, dass jetzt Käufer und Verkäufer etwa gleich gute Karten im Preispoker haben – die Zeiten, in denen sich die wenigen Kaufinteressenten die Objekte in aller Ruhe aussuchen konnten, sind vorbei.

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