Das Geheimnis der Ukrainer

Das Ukraine-Traumoffert für die Bank Burgenland sorgt seit einer Woche für Aufsehen: Ein FORMAT-Lokalaugenschein in der Schaltzentrale des Konsortiums in Kiew.

Vor der nagelneuen Zentrale des Mischkonzerns Ukrpodshipnik in Kiew parken zwei dunkle Mercedes-Limousinen. Wer die mit Metalldetektoren ausgestattete Empfangshalle samt Sicherheitsleuten überwindet, den erwartet in der Chefetage im siebten Stock gediegenes Ambiente: schweres Ledergestühl, edler Marmor, dunkle Edelholzvertäfelung.

Mit prächtigem Blick auf die Altstadt der Metropole dirigieren die Brüder Klyuyev von hier aus ein Imperium, das 2004 mit 22.000 Mitarbeitern 1,029 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet hat und dem Duo zu 95,66 Prozent gehört.

Geht für die Klyuyevs alles nach Wunsch, zählt Ende März auch die Hälfte der Bank Burgenland zu ihrem rasant expandierenden Imperium: Der FORMAT-Exklusivbericht über das in letzter Sekunde abgegebene Traumoffert (140 Millionen Kaufpreis plus Kapitalerhöhung von bis zu weiteren 100 Millionen) hat in Eisenstadt eingeschlagen wie eine Bombe.

In einem Inserat in der Burgenland-„Krone“ legte Vladimir Boyko, Chef der Ilyich Eisen- und Stahlwerke (70.000 Beschäftigte, 2,5 Milliarden Euro Umsatz) und Hälftepartner der Klyuyevs, noch nach: „Wir möchten die Bank kaufen – hier erfahren Sie, warum.“ Boyko verspricht dem pannonischen Geldinstitut einen Expansionskurs, attraktive Finanzierungen und auch „zusätzliche Arbeitsplätze“. Die nun auch von der HSBC als Bestbieter georteten Ostukrainer als sinistre Mafiosi zu diskreditieren und vom Bieterverfahren auszuschließen scheint somit kaum denkbar.

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