Crash im Mai

Die Börsen beben, allein in Wien gingen 16,6 Milliarden Euro Börsenwert verloren. FORMAT befragte Topexperten, ob die Kurse weiter fallen oder ob man jetzt kaufen sollte.

Das alte Börsenmotto „Sell in May and go away“ hat sich heuer wieder dramatisch bewahrheitet. Zwischen dem 8. Mai, als der Aktienindex ATX mit 4.344 Punkten sein Alltime-High erreichte, und vergangenem Montag lösten sich 16,6 Milliarden Euro Börsenkapitalisierung in Luft auf. Allein am Montag verlor der ATX 7,5 Prozent. Auch an den anderen Börsen gingen die Kurse in den freien Fall über. Am schlimmsten erwischte es die Schwellenlandbörsen von Brasilien bis Russland, wo über zehn Prozent Minus zu beklagen waren.

Auch wenn am Dienstag ein spektakuläres Comeback für Erleichterung sorgte, ist die Krise noch längst nicht ausgestanden. Gutman-Bankchef Rudolf Stahl: „Erst die kommenden Wochen werden zeigen, wie groß der durch den Kursrutsch ausgelöste Schaden ist.“ So könnten einige Banken in den letzten Tagen Milliardenbeträge verloren haben. Im schlimmsten Fall droht sogar ein globaler Konjunktureinbruch. Zwar hat die OECD zu Wochenanfang ein optimistisches Konjunkturbild gezeichnet, aber gleichzeitig auch vor den zahlreichen Risikofaktoren vom hohen Ölpreis bis zu den ausufernden US-Defiziten gewarnt. Dazu kommen noch Warnungen der Weltgesundheitsorganisation WHO, dass die Vogelgrippe in Indonesien möglichweise schon von Mensch zu Mensch übertragen wurde.

Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT

Die Zustellbedingungen von Paketzulieferern unterscheiden sich oft deutlich. Worauf man bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen achten sollte. Wer haftet, wenn das Paket beschädigt ist, wann die Post oder gar der Nachbar haftet
 

Rechtstipps

Wer haftet, wenn Pakete beschädigt oder gestohlen werden

Auto & Mobilität

Wiesenthal verkauft alle Autohäuser in NÖ und Burgenland

Gottfried Haber

Politik

Gottfried Haber: „Wir müssen das System ändern“