Colors of Benetton

Die Benetton-Gruppe wird 40. Luciano Benetton spricht im FORMAT-Interview über seine Erfolgsgeheimnisse, seine Wachstumspläne außerhalb Europas, seinen Traum vom Weltfrieden und seinen Abschied aus dem Unternehmen.

Wer Benetton hört, denkt an bunte Pullis und schräge Werbekampagnen. Doch Luciano Benetton, 71, Italiens Vorzeigeindustrieller, Mitgründer, Großaktionär und Präsident des Textilkonzerns, hat mit seinem Familienclan aus dem norditalienischen Ponzano Veneto längst einen global agierenden Wirtschaftsmulti gestrickt, der weit über das Modebusiness hinausgeht.

Den größten Teil der Milliarden verdient Edizione, die Holdinggesellschaft der Benettons, nicht mehr mit Jacken und Pullovern. Zum Benetton-Imperium gehören etwa der größte europäische Autobahnbetreiber, die weltweite Nummer eins bei Autobahn- und Flughafenraststätten oder die Verwaltung der größten italienischen Bahnhöfe. Weiters eine Bank, Immobilien und Hotels, ein Golfplatz, ein Volleyball- und ein Rugbyteam, 9.000 Quadratkilometer Land in Patagonien zur Schafzucht, aber auch eine Beteiligung an der Telecom Italia.

„Die Mode ist unser Zuhause“, betont Luciano Benetton immer wieder. Die Bekleidungssparte sei nach wie vor das Rückgrat des Familienkonzerns. Ein Blick in die Bücher zeigt jedoch, dass die Textilsparte der Benetton Group mit den Marken United Colors, Sisley, Playlife und Killer Loop mit 1,7 Milliarden Euro nur mehr knapp ein Viertel zum Gesamtumsatz von acht Milliarden Euro beisteuert. Der Nettogewinn der Benetton Group belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 6,3 Prozent der Umsatzerlöse. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Familie mit einem weiteren Umsatzwachstum.

Die reichste Familie Italiens sind immer noch die Berlusconis mit ihrer Medienholding Fininvest. Doch Luciano Benetton und seine Geschwister Giuliana, Gilberto und Carlo rangieren bereits auf Platz zwei.

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