CeBIT 2006: Best of Techno!

Die Hersteller bauen immer aufwendigere Hardware. FORMAT sagt Ihnen, welche Technologien Sie für Ihr mobiles Business wirklich brauchen.

Noch steht keine Breitband-verbindung zum Jenseits. Robert Lembke selig müsste auch heute noch im klassischen Rahmen einer Séance seine Aufforderung zur „typischen Handbewegung“ an einen diesseitigen Manager stellen: Der Kandidat nestelt darauf in seinen Hosentaschen und fördert zwei imaginäre Dinge zutage. Das eine ist der verlängerte Arm seines elektronischen Briefkastens, der BlackBerry. Das andere ein Handy – „… und mit dem telefoniere ich“, erklärt der Manager.

Geht es nach IT-Herstellern und Handyfirmen, sollte diese Produktpolygamie eigentlich längst passé sein. Das unter den Schlagworten „Konvergenz“ und „Mobile Lifestyle“ seit Jahren angepriesene Wunderwerkzeug soll die Segnungen des Internets und des Handyfunks auf einem Gerät vereinigen. Tatsächlich können sich Besucher der weltgrößten IT-Messe diese Woche in Hannover des Eindrucks nicht erwehren, dass man dem Ziel diesmal schon sehr nahe ist. Wiewohl das Thema TV am Handy – allein schon durch die WM in Deutschland – ziemlich stark angekickt wird (Format berichtete anlässlich des GSM-Weltkongresses in Barcelona), ist die mobile Glotze nicht wirklich das Thema für den Firmenalltag.

Funktionen für übermorgen. Selbstredend hatte so mancher Handyhersteller in Hannover ein Ass aus dem Ärmel zu schütteln, das er in Barcelona noch versteckt hielt, und demonstrierte so, was heute machbar ist. Samsung zeigt das erste Handy mit zehn Megapixel – herkömmliche Digitalkameras haben derzeit rund fünf – und Geräte, die bereits den WIMAX-Funkstandard unterstützen. Diese Superlative gelten aber vorerst nur für den asiatischen Markt, in Europa werden für 2006 zunächst einmal die ersten Handys mit der UMTS-Nachfolgetechnik HSDPA erwartet. Was HSDPA betrifft, zeigt sich wieder einmal, dass Österreichs Mobilfunkmarkt durch den extremen Wettbewerb – jedenfalls technologisch gesehen – zu den Frühstartern gehört: Wer sich in den Ausstellerhallen der deutschen Mobilfunker umtut, wird rasch feststellen, dass die Österreicher schon weiter sind. Geräte, wie etwa der BlackBerry 8700, den deutsche Betreiber als Messeneuheit preisen, sind bei uns längst zu haben. Und während die T-Mobile Deutschland zur CeBIT HSDPA ins deutsche Netz schaltet, können sich heimische Datenkartenbesitzer im A1- oder T-Mobile-Netz schon seit Wochen mit bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde mit dem Notebook im Internet tummeln.  

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