CeBIT 2004: Die nächste Revolution

Alles wächst zusammen: Das ist die Botschaft der IT-Konzerne auf der CeBIT in Hannover. „Total digital“ lautet das Motto, das Job und Alltag ab sofort dominiert.

Mittwochabend gehörte für Deutschlands Bundeskanzler Gerhard Schröder zu den angenehmeren Terminen der letzten Zeit. Bei der Eröffnung der CeBIT in Hannover, Europas wichtigster Elektronikmesse, hat Schröder sowieso „Heimvorteil“, und diesmal gab es wieder einmal gute Nachrichten aus Digitalien zu verkünden.

Die Branche wittert nach drei schweren Jahren wieder Morgenluft, die Aktienindizes zeigen seit zwölf Monaten wieder steil nach oben. Die Nasdaq legte um fast 60 Prozent zu. Und die Prognosen stimmen nach rezessiven Jahren durchaus erfreulich: Firmen und Konsumenten investieren wieder in Informationstechnologie und Technik-Gadgets. Der internationale IT-Marktforscher Gartner rechnet damit, dass bis 2006 weltweit fünf Prozent mehr IT-Umsatz gemacht wird. Firmen tauschen jetzt alte Hardware aus, und gerade der Mittelstand entdeckt verstärkt die Segnungen von mobilem Außendienst, Telefonie über Internetleitung und Software fürs Kundenmanagement.

Dass der deutsche Kanzler sich als Co-Laudator den neuen Sony-Chef Kunitake Ando und dessen Roboterschöpfung Qrio aufs Podium holte, darf als Signal verstanden werden, dass die Hoffnungsmärkte nun vor allem in den Multimediawelten der Unternehmen und Konsumenten liegen. Und dort soll – geht es nach den Herstellern – die nächste digitale Revolution demnächst ihren Durchbruch feiern, die vor allem von der zunehmenden Vernetzung im Alltag und Berufsleben gekennzeichnet sein wird.

Umgeben von Chips. Immer mehr elektronische Geräte – von der Zutrittskontrolle im Job bis zur intelligenten Waschmaschine – bestimmen Freizeit und Arbeit. Ziel dieser digitalen Revolution ist das richtige „Management“ der Bits und Bytes. Der Benutzer greift vor allem auf zwei Wissensspeicher zu: Der eine ist für den Job, der andere privat. Und der Zugriff auf diese Information (das „fünfte Element“) kann mit den neuen Geräten schon heute völlig ortsunabhängig erfolgen.

Voraussetzung für die totale Kommunikation zwischen Endgeräten und Datenquellen ist der rasante Ausbau des schnellen Internetzugangs, der so genannten Breitbandtechnologie.

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