Bosse unter vierzig: Unterwegs nach oben!
Die jüngsten Topmanager und ihre Karrieren

Die Jungstars der österreichischen Wirtschaft, die es schon vor dem Vierziger in die obersten Führungsebenen geschafft haben: Wie sie arbeiten, wie sie leben, und was ihre Erfolgsgeheimnisse sind.

Kinder baden ist Männersache. Gernot Schieszler, 37, zieht die Konsequenz aus dieser Erkenntnis jeden Morgen um fünf Uhr – eine Stunde bevor er hinter seinem Schreibtisch in der Zentrale der Telekom Austria (TA) in der Wiener Lassallestraße Platz nimmt. Schließlich ist der Finanzvorstand der TA-Festnetzsparte Vater eines neun Monate alten Buben, mit dem er noch einiges vorhat: Selbst aus bescheidenen Verhältnissen in Niederösterreich stammend, will er ihn später einmal an der Harvard University studieren lassen.

Schon ein Blick auf die Freizeitbeschäftigungen Schieszlers, der in der TA als kaum zu bremsende Zukunftshoffnung gilt, zeigt, dass er etwas anders tickt als Führungskräfte mit herkömmlichen Lebensentwürfen. Neben der Jagd hat er sich erst vor drei Jahren zum ersten Mal auf ein Pferd gesetzt. Inzwischen hat er es nach einem Schulter- und einem Beinbruch schon zum semiprofessionellen Springreiter gebracht.
„Ich musste vor allem lernen, keine Angst zu haben, weil ein Pferd das sofort spürt“, hat Schieszler beobachtet. „Wenn ich mich nur frage, ob ich mich fürchte, ist es schon zu spät.“ Daraus zieht er dann auch gleich Konsequenzen fürs Management: Handeln lernen, bevor das Gegenüber merkt, wie man denkt. Schieszlers berufliches Erfolgsgeheimnis passt dazu: Agieren. „Wer reagieren muss, ist immer schon zu spät dran.“

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Peter Pelinka

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