Boris Nemsics Traumkarriere

Der Kronprinz tritt an: Wie der neue Telekom-Austria-General den steilen Aufstieg geschafft hat, was Mitarbeiter und Geschäftspartner jetzt von ihm zu erwarten haben, und wie er privat lebt und investiert.

Übersiedeln wird Boris Nemsic nicht. Das Büro des designierten Generals der Telekom Austria (TA) in der Firmenzentrale in der Wiener Lassallestraße steht dem seines scheidenden Amtsvorgängers Heinz Sundt, 58, in Größe und Komfort um nichts nach. Zudem ist es schon nach seinem Geschmack eingerichtet – eine Spur moderner als das von Sundt.

Demonstrieren muss Nemsic, der am 23. Mai seine neue Funktion antritt, aber zusätzlich auch sein Büro bei der mobilkom in der Oberen Donaustraße behält, längst nichts mehr. Die mehr als 16.000 TA-Mitarbeiter sind schon jetzt daran gewöhnt, ihren Blick auf den 48-jährigen gebürtigen bosnischen Kroaten zu richten. Denn Nemsic ist als Chef der TA-Cashcow mobilkom und stellvertretender TA-General in den vergangenen Monaten zunehmend über seinen Mentor Sundt hinausgewachsen.

Entsprechend locker nimmt der studierte Nachrichten- und Elektrotechniker, den sein ehemaliger Wiener TU-Professor Ernst Bonek als „seltenen Fall eines Ingenieurs mit viel wirtschaftlichem Gespür“ bezeichnet, im Chefsessel des heimischen Telekom-Markführers Platz. „Das ist der beste Job, den es in Österreich gibt“, frohlockt er.

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trend Chefredakteur Andreas Lampl

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