Bitcoin: Eine Währung wird erwachsen

Bitcoin: Eine Währung wird erwachsen

Die Nasdaq, Goldman Sachs und zuletzt sogar die Deutsche Bundesbank befassten sich mit der virtuellen Währung Bitcoin. Die Zeichen mehren sich, dass die einstige Anarcho-Währung einer seriösen Zukunft entgegengeht.

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ist für unkonventionellen Ideen bekannt. Auch jene angeblich letzte Woche im kleinen Kreis von ihm verkündete, Griechenland werde währungsmäßig auf Bitcoins umschwenken, wenn die EU nicht einlenkt, ist eine solche. Dennoch, ganz abwegig scheint sein Vorschlag nicht zu sein, hat Varoufakis sich dem Thema Bitcoin doch bereits in Essays ausführlich gewidmet.

Überhaupt scheint die virtuelle Währung, die 2009 das Licht der Welt erblickte, immer öfter ernst genommen zu werden. Galt die Kryptowährung die längste Zeit nur als Spielzeug für Spinner, Geldwäscher und Hacker, mehren sich nun die Indizien, dass Bitcoins im sechsten Jahr ihrer Existenz allmählich erwachsen werden beziehungsweise an Seriosität zulegen konnten.

So widmete jüngst die Deutsche Bundesbank, die Bitcoins lange Zeit als "Hackerwährung“ abgetan hat, der Digitalwährung ein ganzes Kapitel. Zwar wies die Bundesbank darauf hin, dass es sich bisher um ein "Nischenphänomen“ handelte, machte aber darauf aufmerksam, dass immerhin bereits 41 Prozent der 18- bis 24-Jährigen etwas von Bitcoins gehört haben.

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