Billiges Geld für viele Jahre

Das Zinsniveau ist derzeit extrem niedrig. Wer Schulden hat, sollte daher überlegen, die günstigen Konditionen langfristig zu sichern. FORMAT verglich Fixzinsangebote.

Geldmarktsätze auf Rekordtief, die Anleihenrenditen extrem niedrig – was für Anleger ein deprimierendes Umfeld ergibt, mutet Kreditnehmern paradiesisch an. Geld ist billig wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg.

Doch was fällt, kann auch wieder steigen, und so mag es vor allem für Häuslbauer oder Wohnungskäufer, die hohe Kreditsummen über viele Jahre aufnehmen müssen, interessant sein, das derzeit günstige Zinsniveau durch Fixzinsvereinbarungen über mehrere Jahre einzufrieren. Solche Abmachungen sind freilich nicht kostenlos, da eine Bank, die bereit ist, dem Kunden eine Kondition über längere Zeit zu garantieren, selbst höhere Aufwendungen für die Refinanzierung hat.

Sicherheit nur gegen Aufschlag. So liegen die günstigsten Angebote bei variablen Krediten derzeit bei etwa 3,75 Prozent, während für fünfjährige Bindung schon 4,5 Prozent und bei zehnjähriger Bindung um die fünf Prozent zu berappen sind. Angesichts dieser Aufschläge sind sich die Kreditexperten uneins, ob sich längere Bindungen wirklich lohnen. „Wir raten zu drei- bis fünfjährigen Fixzinsperioden“, erklärt Bernhard Bregesbauer, Leiter Vertrieb bei der Volksbank Wien, „denn wir erwarten in den kommenden Jahren nur einen moderaten Zinsanstieg.“ Ähnlich sieht das auch Martin Kronthaler von der Hypo Tirol: „Konjunkturexperten gehen von steigenden Zinsen aus, und je höher der Anstieg, desto besser sind Fixzinsvereinbarungen.“

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