Beste Steuerstrategien zum Jahresende:
Was Sie heuer noch unternehmen können

Was Sie heuer noch unternehmen können, um Ihre Abgabenlast zu senken, und welche neuen Regeln für 2007 und 2008 gelten.

Die Prognosen der Wirtschaftsforscher sind ernüchternd: Heuer wird das Durchschnittseinkommen eines Arbeitnehmers nach Abzug von Inflation und Steuern um 0,0 Prozent steigen. Vom Wirtschaftsaufschwung profitiert nämlich statistisch nur einer – der Finanzminister. Wifo-Experte Alois Guger: „Die Bruttoeinkommen steigen zwar real um 0,7 Prozent, aber diese 0,7 Prozent wandern durch die Steuerprogression in den Steuertopf.“ Auch im kommenden Jahr ist der Fiskus der eigentliche Gewinner: 2008 erwartet das Wifo einen inflationsbereinigten Anstieg der Bruttogehälter von 1,0 Prozent, von denen aber netto nur 0,3 Prozent für den Konsum übrig bleiben. Mit anderen Worten: Die Kaufkraft tritt trotz durchaus steigender Gehälter weiter auf der Stelle.

Wer nicht bis zur geplanten Steuerreform 2010 warten will, muss selbst aktiv werden. Jeder Euro zusätzlicher Absetzposten spart nämlich heuer noch bis zu 50 Cent Steuern. Wie hoch die Steuerersparnis tatsächlich ausfällt, hängt ganz vom individuellen Steuersatz ab. Die ersten 10.000 Euro Jahreseinkommen sind steuerfrei. Wichtig: Das steuerliche Einkommen ist der Betrag, der nach Abzug des 13. und 14. Gehalts, der Sozialversicherung und aller Absetzposten übrig bleibt. Für jeden Euro, der darüber hinaus verdient wird, springt der Steuersatz sofort auf 38,3 Prozent.

Diese weltrekordverdächtige Belastung für kleine Einkommen hat aber auch einen Vorteil: Jeder Absetzposten ist dadurch sehr viel wert. In der Einkommenszone zwischen 10.000 und 25.000 Euro bekommt man für eine beruflich bedingte Quittung über 100 Euro immerhin 38,33 Euro zurück. Spitzenverdiener, die mehr als 51.000 Euro im Jahr zu versteuern und davon 50 Prozent abzuführen haben, sparen mit demselben Beleg sogar 50 Euro. Format fragte renommierte Steuerexperten nach ihren Tipps zum Steuersparen für Angestellte und Selbständige und zeigt, auf welche neuen Steuerregeln Sie heuer und 2008 achten sollten.

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