Berufsbekleidung: sicheres Arbeiten

Berufsbekleidung muss je nach Gewerke unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden. Neben traditionellen Gepflogenheiten und einem einheitlichen Erscheinungsbild spielt Sicherheit dabei eine der herausragendsten und wichtigsten Rollen. Das Unternehmen Engelbert Strauss hat sich mit seinen Angeboten auf dieses Bedürfnis spezialisiert und bietet eine reichhaltige Palette entsprechender Produkte an.

Die Ausstattung folgt der Funktion
Ausstattungs- oder Zubehörteile, die sicheres Arbeiten ermöglichen und dem Schutz von Gesundheit oder Leben dienen, müssen ganz unterschiedliche und zum Teil sogar gegensätzliche Anforderungen erfüllen. So können isolierende Kleidungsstücke einerseits zum Hitze- und andererseits zum Kälteschutz eingesetzt werden; die Farbgebung unterstützt entweder die Tarnung oder die Sichtbarkeit und wetterfeste Ausrüstungsgegenstände bewahren gleichermaßen vor Feuchtigkeit und Wind.

Altbewährt
Die allzu oft lediglich der Tradition zugeschriebenen Bestandteile von Zunftkleidung erfüllen ebenfalls Schutzmaßnahmen. Einige Kleidungsstücke haben ihre historisch gewachsene Bedeutung bis heute beibehalten. So dienen die weiten Hosenbeine oder der breitkrempige Hut einer Zimmermannskluft noch immer dazu, ihren Träger vor herabfallenden Kleinteilen wie Spänen oder Nägeln zu schützen und der oft belächelte Vorstecker bewahrt den Koch und seine Kleidung gleichermaßen vor Schäden durch Küchenunfälle.

Schutzmaßnahmen mit Köpfchen
Eine ähnliche Bedeutung kommt scheinbar alltäglichen Dingen wie Mützen, Kappen oder Hauben zu. Aus hygienischen Gründen sind sie nicht nur im Umgang mit anderen Menschen oder Lebensmitteln erforderlich, sondern tragen z.B. bei der Bedienung freilaufender Maschinenteile auch zum eigenen Schutz bei. Eine diesbezügliche Spezialisierung stellen Helme dar. Sie bewahren durch ihre Beschaffenheit gleichzeitig vor mechanischen Verletzungen durch Stöße oder herabfallende Bauteile. Variable Ausrüstungen wie verstellbare Kinnriemen, aufsteckbare Schilde oder abnehmbare Ohrpolster und Nackenschützer sorgen für zusätzlichen Komfort und Sicherheit.

Wortwörtlich "sinn-voll"
Eine besondere Bedeutung kommt Schutzmaßnahmen zu, die die Sinnesorgane betreffen. Brillen, Gehörschützer und Atemmasken sowie Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschoner kommen in vielen Berufen täglich zum Einsatz. Dabei erfüllen sie nicht nur momentane oder kurzfristige Aufgaben, sondern tragen durch konsequente Anwendung auch dazu bei, Langzeitschäden oder Folgeerkrankungen zu vermeiden. Die wohl jedem bekanntesten Beispiele hierfür sind Feinstaub- und Farbspritzmasken mit zusätzlichen Filtern oder Schweißerhelme und -brillen mit abgedunkelten Vorsatzscheiben.

Vielfältige Verletzungsrisiken
Der Schutz vor Verletzungen beinhaltet nicht nur Maßnahmen gegen mechanische Wunden wie Schnitte, Risse, Prellungen oder Quetschungen; sondern kommt gleichfalls gegen thermische, chemische und aktinische Schäden wie Verbrennungen, Erfrierungen, Verätzungen oder Strahlenbelastung zur Anwendung. Als wirkungsvolle und empfohlene Prophylaxe gelten das Tragen von Handschuhen, Schürzen, speziellen Gürteln oder Augen- und Atemschutzgeräten. Entsprechend konzipierte Sicherheitskleidung sind nitrilgetränkte, gefütterte oder besonders schnittresistente Handschuhe, dichtschließende und an der Kappe verstärkte Arbeitsstiefel oder Fallschutzgurte mit erweiterbarem Zubehör.

Einmal und nie wieder
Nicht alle Qualitätsprodukte sind zum jahrelangen Gebrauch bestimmt; manche von ihnen müssen gesetzlichen bzw. hygienischen Bestimmungen zufolge nach einmaliger Anwendung entsorgt werden. Um dennoch eine gleichbleibende Verfügbarkeit und den damit verbundenen Schutz zu garantieren, bieten Berufsbekleidungsspezialisten wie Engelbert Strauss Handschuhe, Overalls, Schuhüberzieher, Armstulpen oder Haarnetze als Einweg-Artikel in zweckmäßigen Mehrfachpackungen an.

Sicherheit im übertragenen Sinne
Auch Kleidung, die keine ausdrücklichen Sicherheitsmerkmale aufweist, kann eine entsprechende Funktion erfüllen. So dienen beispielsweise die gedeckten Anzüge und Kostüme im Berufsbild von Bankern, Bestattern oder Security-Kräften als Ausdrucksmittel von Seriosität und Kompetenz. Sie vermitteln Sicherheit im übertragenen Sinne und zählen daher weitgefasst ebenfalls zur Schutzkleidung.