Beruf: Manager, Hobby: Wirt

Wolfgang Rosam, Peter Pühringer, Dietrich Mateschitz: Immer mehr Topmanager leisten sich Gourmettempel, feine Restaurants und Edelbeisln. In FORMAT sagen sie, warum.

Seit einigen Tagen können Leute, die durch die Salzburger Getreidegasse flanieren, im Haus Nummer 50 mit kulinarischen Edelprodukten gefüllte Stanitzel verdrücken – und zwar mit den Fingern, und sie müssen gar nichts dafür bezahlen. Allerdings nicht, weil die Häppchen so wertlos sind. Ganz im Gegenteil: Sie stammen vom österreichischen Starkoch Jörg Wörther, der gerade seine exklusiven Fingerfood-Kreationen während eines Probebetriebs testen lässt. Die Gäste müssen nach dem Essen nur einen Fragebogen ausfüllen, mehr nicht.

Offiziell wird das neue Restaurant Carpe Diem erst am Montag, dem 15. August, eröffnet. Doch schon jetzt ist klar: Die neue Schlemmerstätte wird so ungewöhnlich sein wie ihr Besitzer. Denn der Eigentümer ist Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, der damit seine zweite Getränkelinie Carpe Diem pushen will.

Mateschitz tut, wovon viele Unternehmer und Manager schon immer träumten: Er leistet sich mit dem neuen Carpe Diem, dem Gourmetrestaurant Hangar-7 und dem Landgasthof Winterstellgut eigene Restaurants und widerlegt damit eindrucksvoll die landläufige Behauptung „Wer nichts wird, wird Wirt“.

Manager als Gastronomen: Die Beispiele sind zahllos, ebenso die Motive. Die einen wollen sich ein eigenes Wohnzimmer außerhalb ihrer vier Wände schaffen. Andere wiederum leisten sich ein Restaurant aus ganz pragmatischen Gründen. Sie wollen ihr Geld nicht nur wiedersehen, sondern irgendwann einmal auch den Rahm abschöpfen.

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