Bertelsmann-Tochter Arvato Services steigt ins heimische Call Center-Geschäft ein

Der Markt für Callcenter-Dienstleistungen in Österreich ist heiß umkämpft. Für die Bertelsmann-Tochter Arvato Services lohnt sich der Einstieg offenbar trotzdem. Herbert Schandl, der neun Jahre den Servicebereich bei T-Mobile geleitet hatte, wird das Österreich-Geschäft aufbauen. "Arvato wird in die Qualitätsschiene gehen, sich nicht über den Preis positionieren", sagt Schandl zu FORMAT.

Mittelfristiges Ziel sei, ein Callcenter mit "300 bis 400 Mitarbeitern" zu errichten, das vor allem im Inbound-Bereich tätig sein wird. Derzeit wird fieberhaft nach einer passenden Location gesucht. Heißer Favorit ist Krems. Schandl: "Wien wird es sicher nicht, das ist vom Arbeitsmarkt her nicht attraktiv." Offiziell gibt es noch keine Kunden, diverse Verhandlungen sind aber schon "weit gediehen", so Schandl. Kommen werden die künftigen Arvato-Kunden vor allem aus dem Telekom- und Energieversorgerbereich.

Arvato ist in Deutschland Marktführer bei Callcenter und betreut dort Kunden wie Vodafone, O2 oder die Deutsche Telekom. Von dieser hat Arvato in der letzten Zeit komplette Callcenter-Standorte übernommen.

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