Banker Randa im FORMAT-Interview: "Bin gegen Gummiwände gelaufen!"

Banker Gerhard Randa nimmt in der aktuellen Ausgabe des Magazins FORMAT erstmals ausführlich zu den Gründen seines Abgangs aus dem Vorstand der Münchner HVB Stellung.Der Wiener meint selbstkritisch: "Ich habe die mir selbst gesteckten Kostenziele nicht erreicht."

Als Ursache dafür gibt Randa aber die verkrusteten Strukturen in dem bayerischen Bankkonzern an: "Ich bin gegen Gummiwände gerannt. Ich dachte mir, mit meiner Erfahrung werde ich doch auch in Bayern Veränderungen bewirken können. Das ist aber nicht der Fall."

Gegenüber FORMAT erklärt Randa, er sei "ständig auf passiven Widerstand gestoßen. Mir ist es nicht gelungen, die Einstellung der Leute zu einem stärkeren Effizienz- und Ergebnisbewusstsein hin zu verändern. Ein neues Denken, eine Kulturveränderung: das habe ich nicht geschafft." Einen Machtkampf mit HVB-General Dieter Rampl habe Randa nicht verloren, "weil ich die Position des CEO on München nie angestrebt habe".

Entgegen Meldungen aus der HVB lässt Randa im FORMAT durchklingen, dass er dort nicht in den Aufsichtsrat wechseln wird: "Wir werden am Ende des Tages sehen. Vielleicht mache ich etwas, wo dann diese Aufsichtsratsfunktion nicht dazu passt." Er habe zwei Angebote von größeren Bankkonzernen, als es die HVB ist. Auf die Frage, ob er wieder eine Vorstandsposition annehmen wird, sagt Randa: " Ja, das ist gut möglich. Ich hänge mir jetzt nicht irgendein Consulter-Taferl um." Sein Arbeitsort werde künftig "wahrscheinlich nicht in Kontinentaleuropa" liegen - was nach Großbritannien klingt. Am meisten Spaß würde ihm das Kundengeschäft machen.

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