Bank Austria: "Wir denken nicht an Rückzug“

Bank Austria: "Wir denken nicht an Rückzug“

Carlo Vivaldi, Osteuropachef der Bank Austria

Carlo Vivaldi, der neue Osteuropachef der Bank Austria, im INterview mit FORMAT-Redakteurin Angelika Kramer über Sorgen in Russland, Wachstum in der Türkei und warum die CEE-Expansion eine Erfolgsgeschichte ist und bleibt.

Format: Herr Vivaldi, nach vier Jahren in Istanbul kehren Sie wieder nach Wien zurück. Sind Sie froh darüber?

Carlo Vivaldi: Ich freue mich, wieder hier zu sein. Verglichen mit Istanbul ist es in Wien sehr ruhig auf den Straßen, alles ist so gut organisiert und man hat so viele Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten. Ich freue mich schon wieder aufs Skifahren und Golfspielen.

Wie steht es um Ihre Deutschkenntnisse?

Als ich vor einigen Jahren als Finanzvorstand in Wien war, habe ich mir fest vorgenommen, Deutsch zu lernen. Doch dann kam die Finanzkrise. Ich musste mich also entscheiden: Deutsch oder die Finanzkrise? Die Finanzkrise hat gewonnen. Mein Deutsch beschränkt sich also noch immer auf ein paar Brocken.

Zur Person. Carlo Vivaldi, 49, ist seit Februar neuer Vorstand der CEE Division der Bank Austria. Zwischen 2007 und 2011 war der Italiener bereits in Wien, damals als Finanzvorstand der Bank Austria. Die Jahre dazwischen war er als CFO bei der türkischen UniCredit-Tochter Yapi Kredi tätig. Der Banker aus Treviso ist seit 1999 im Konzern. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Lesen Sie den ganzen Artikel in FORMAT Nr. 21/2015
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