Bahn frei für Start-ups

Bahn frei für Start-ups

Gemeinsam mit dem Inkubator Speedinvest wollen die ÖBB ein Unternehmen gründen. Den Bahnkunden wird künftig auch ÖBB-Content für Tablets und Smartphones geboten.

Was halten Sie von der App Lokin, die es in Deutschland gibt und die Leute im Zug miteinander vernetzen will?

Natürlich wird derzeit viel ausprobiert. Neun von zehn Start-ups segnen irgendwann einmal das Zeitliche. Ich bin mir nicht sicher, ob es im Zug das übermäßige Bedürfnis gibt, daraus einen elektronischen Dating-Raum zu machen. Man wird sehen, ob Lokin Erfolg hat. Aber es gibt im Moment einen wahnsinnigen Hype: moovel, eine App von Daimler, hat einen US-Anbieter aufgekauft, der weniger kann als unsere App Scotty, dafür wurden 100 Millionen Dollar bezahlt.

Dann könnte man ja statt des Güterverkehrs Scotty an die Börse bringen?

(Lacht.) Es gibt einen großen Unterschied zwischen uns und der Private-Equity-Sichtweise. Wir suchen ein nachhaltiges Investment, eine strategische Entwicklung. Uns geht es nicht darum, unsere Kunden zu kapitalisieren und auf den Markt zu werfen, sondern ihnen Service anzubieten.

Lesen Sie den ganzen Artikel in FORMAT Nr. 18/2015
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