Autoprämien auf Crashkurs

Bei den Kfz-Versicherungen tobt ein neuer Preiskampf. FORMAT zeigt, wo es derzeit die günstigsten Konditionen für Haftpflicht und Kasko gibt.

Die Autoversicherer leiden an einer immer wieder grassierenden Krankheit – der Rabattitis. Bis zum Jahr 2002 wurde mit Ladyrabatt & Co jeder noch so schlechte Autofahrer geködert. Als sich Verluste in Milliardenhöhe anhäuften, wurde die Notbremse gezogen und die Dumpingprämien eliminiert. Generali-Vorstand und Branchensprecher Bruno Friedl: „ Die blutroten Zahlen sind wieder schwarz, jetzt haben wir die Nase knapp über Wasserstandslinie.“ Fragt sich nur, wie lange noch. Denn seit Herbst 2005 sind die Preise der Kfz-Versicherungen neuerlich auf Talfahrt. So gewähren einige Versicherungen wieder außerordentliche Rabatte, um verlorene Marktanteile zurückzugewinnen. Der aktuelle Konditionenvergleich von FORMAT zeigt: Die Preisunterschiede sind gewaltig. Durch einen Wechsel der Assekuranz kann man in Einzelfällen über 1.800 Euro im Jahr sparen.

Deutschland als Vorreiter. Und der Preiskampf könnte sich noch weiter verschärfen. In Deutschland, welches erfahrungsgemäß im Prämienzyklus ein Jahr Vorsprung vor Österreich hat, sind die Kfz-Prämien bereits 2006 um mehr als vier Prozent gesunken. Branchensprecher Friedl: „Ich kann nur hoffen, dass die Versicherungen in Österreich dem Trend im Nachbarland nicht nachkommen. Doch die Vergangenheit belehrt eines Besseren: Kaum ist man im Plus, wird man leichtsinnig.“

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