Austarierte Renditen

Mit der richtigen Anlagestrategie können Sie Chancen und Risiken optimieren. FORMAT zeigt in einer neuen Serie, wie Sie Ihr Depot mit zusätzlichen Bausteinen perfektionieren.

Man soll als Anleger bekanntlich nicht alle Eier in einen Korb legen. Diese alte Anlegerweisheit glaubten im Jahr 1998 auch die Käufer des Technologiefonds Nordinternet zu beherzigen. Schließlich kauften sie nicht eine einzelne Internet-Aktie, sondern aus Gründen der Risikostreuung gleich ein ganzes Bündel. Das ging auch eine Zeit lang gut: Vom Start Anfang 1998 bis zum Hoch vom 13. März 2000 brachte der Fonds seinen Investoren einen Geldsegen von plus 857 Prozent. Doch nach dem Platzen der Hightech-Blase brach der Fondskurs dramatisch ein und schrammt – nach dem Hoch und dem Minus von 93,7 Prozent heute – knapp am Totalverlust vorbei. Viele Anleger haben so einen Großteil ihres Vermögens verspielt. Ihr Kardinalfehler: Sie hatten einen Großteil des Geldes auf Papiere ein und derselben Anlageklasse konzentriert.

Wer eine solche Situation von vornherein verhindern möchte, sollte auf eine viel breitere Streuung seines Geldes auf mehrere Anlageklassen achten. Im besten Fall werden dann Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe sowie Hedge- und Futures Fonds so kombiniert und austariert, dass sich der ideale Mix aus Ertrag und Risiko ergibt.

Das ideale Depot beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die richtige Mischung mehrerer Anlageklassen hat, wie Harry M. Markowitz, Nobelpreisträger von 1990, wissenschaftlich fundierte, zwei mögliche positive Folgen: Entweder kann der Ertrag im Vergleich zu einem Depot ohne Streuung gesteigert werden, ohne das Risiko zu erhöhen. Oder man kann, wenn man mit dem Ertrag bereits zufrieden ist, mit der Optimierung das Risiko des Vermögensmixes weiter nach unten drücken.

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