Ausschreibung überraschend vorgezogen: Neues OeNB-Führungsgremium steht ab April

Bereits im April soll die neue Führung der Oesterreichischen Nationalbank OeNB stehen. Der als Top-Favorit für den Gouverneursposten gehandelte Ewald Nowotny könnte jedoch leer ausgehen. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Die Ausschreibung des OeNB-Führungsgremiums wurde überraschend vorgezogen. Bis April könnte die neue OeNB-Spitze jetzt stehen. Antreten wird Ex-Bawag-PSK-Chef Ewald Nowotny, der bisher als sicherer Nachfolger von Gouverneur Klaus Liebscher gehandelt worden war. Der zur roten Reichshälfte zählende Nowotny könnte jetzt Bauernopfer werden: Die SPÖ drängt auf die Ablösung von ÖBB-Chef Martin Huber. Dafür könnte sie der ÖVP einen schwarzen Nationalbank-General überlassen.

Bewerben wollen sich auch die beiden amtiertenden Direktoren Peter Zöllner und Wolfgang Duchatczeck. Für den Posten von Josef Christl stehen Andreas Ittner, Stephan Koren und Wilfried Stadler zur Wahl.

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