Ausbildung: Matura – was nun?

Nach der Matura stehen Schüler vor der Qual der Wahl. Der „Career Guide“ kann helfen.

Nie mehr Schule – das ist der erste Gedanke vieler Schüler, wenn sie an die Zeit nach der Matura denken. In den kommenden Monaten werden sich knapp 40.000 Jugendliche auf den Abschluss ihres Schullebens vorbereiten. Nebenbei sollten sie schon jetzt beginnen, sich mit der Frage nach Universität, Fachhochschule oder direktem Berufseinstieg auseinander zu setzen.

„Dir steht alles offen“, bekommt man als junger Mensch oft zu hören. Gerade deshalb ist es nicht leicht, die richtige Wahl zu treffen. Einen Überblick über die vielen Optionen und eine Hilfestellung für die Selbstanalyse bietet der „Career Guide“. Der Ratgeber wird in der ersten Dezemberwoche gratis an angehende Maturanten verteilt.

Geplante Entscheidungen. Markus Gruber, dem langjährigen Herausgeber des „Career“, einem Ratgeber für Studienabgänger, war es ein Anliegen, erstmals auch Schüler auf die unterschiedlichen Ausbildungsarten und Berufsmöglichkeiten hinzuweisen: „Wir wollen den Jugendlichen zeigen, dass sie ihre Interessen ausloten müssen. Es darf keine zufällige Entscheidung sein, welchen Weg sie einschlagen.“ Gruber hat in zahlreichen Gesprächen mit Bildungsexperten erfahren, dass der Großteil der Jugendlichen bereits im Alter von 16 seine Interessengebiete fixiert hat. Diese klar zu formulieren und zu ermitteln, welchen Beruf man damit verbinden könnte, fällt den Jugendlichen aber oft schwer. Selbsttests und Hinweise auf Potenzialanalysen im „Career Guide“ sollen die potenziellen Maturanten motivieren, gezielt zu hinterfragen, was ihnen Spaß machen würde. Laut Gruber ist es bei der Berufswahl enorm wichtig, wofür man sich wirklich interessiert. „Oft gibt es eine Diskrepanz zwischen Eignung und Vorlieben, aber im Zweifelsfall sollten sich die jungen Leute für das entscheiden, was sie machen wollen, und nicht für das, was sie machen sollen“, rät Gruber.

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