Aus eigener Kraft

Anfangs war es eine One-Man-Show, heute ist Thomas Sabo eine weltweit präsente Schmuckfirma. Der Durchstarter im Porträt.

Eines vorweg: Interviews gibt Thomas Sabo selten. Nicht, dass der prominente Schmuckdesigner Journalisten nicht zu schätzen wüsste oder gar unerfreuliche Erfahrungen mit ihnen gesammelt hätte, „aber Privates soll privat bleiben, und auch ansonsten sind Worte mit Sorgfalt zu wählen“, meint der in den letzten Jahren zu Ruhm und Vermögen gelangte Deutsche. Nach Sabos Ansicht reden Promis viel zu häufig über ihre Wehwehchen, und solch einer wollte er nie werden. Mit FORMAT empfing der 46-Jährige nun erstmals ein österreichisches Medium zum Exklusivgespräch. Der Anlass, offen über sein Lebenswerk zu sprechen, schien ihm würdig genug: Sein edel ausgestatteter Flagship-Store in der Wiener Seilergasse hat soeben die Pforten geöffnet, prominente Namen wie Gery Keszler und Hannes Eder zierten die Gästeliste. „Es ist zurzeit mein einziges Geschäft in Österreich und liegt mir besonders am Herzen. Schließlich fühle ich mich als Österreicher“, sagt Sabo.

Die austrophile Einstellung wurzelt in der Herkunft. Sein Vater Franz ist Österreicher, und seine ersten zehn Lebensjahre verbrachte der Designer in Tulln. Unbeschwert und schön sei die Kindheit gewesen, der Umzug ins deutsche Nürnberg naturgemäß befremdlich. Doch eben dort sollte Sabos kometenhafter Aufstieg beginnen – auch wenn es zunächst nicht danach aussah. Sabo brach die Schule ab und begab sich nach einer Feinmechanikerlehre kurzerhand auf Reisen. Knapp drei Jahre zog er durch Asien, mit kleinen Jobs etwa in der Hotellerie hielt er sich über Wasser. In Thailand blieb der Deutsche schließlich länger als erwartet. „Alles fing mit dem Verkauf meiner Canon-Kamera an“, erinnert er sich, „um das Geld kaufte ich mir Schmuck, den ich danach in Nürnberg verscherbelte.“ Wobei es freilich nicht blieb. Fortan steckte Sabo einen Gutteil des Ersparten in Silberschmuck und verhökerte diesen anschließend über Straßenhändler und alternative Läden in ganz Deutschland. Das Geschäft florierte, und mit einem kleinen Bankkredit eröffnete er – erst 22-jährig – das heute in Lauf an der Pegnitz domizilierte Unternehmen.

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