Auf der Überholspur

Lamborghini erzielt mit neuen Modellen und raffinierten Strategien Business-Bestwerte. Präsident Stephan Winkelmann sagt, warum die Post abgeht.

Wenn Lamborghini, die Marke mit dem heranstürmenden Stier im Wappen, einen neuen Sportwagen vorstellt, dann ist in beiden Lagern die Hölle los. Bei den eingeschworenen Liebhabern der Traditionsmarke, weil sie unter den Ersten sein wollen, die das neue Modell zugeteilt bekommen – Lamborghini verkauft die Autos streng nach Eingehen
der Bestellungen. Und im Stammsitz in Sant’Agata, weil die Mitarbeiter mit dem Aufbereiten der Luxusschlitten, die in den Export gehen, alle Hände voll zu tun haben.

Jetzt steht das Werk nahe Bologna wieder einmal unter Starkstrom. Denn diesmal starten gleich zwei Modelle ziemlich zeitgleich in den exklusiven Markt: Der Lamborghini Murciélago LP640 mit zwölf Zylindern und 640 Pferdestärken gilt als Leitstier der Marke und teuerstes Modell. Er kommt im Sommer zu einem Listenpreis von 303.700 Euro zu uns. Und der (kleinere) Gallardo Spyder, satte 520 PS stark, ist der erste Lamborghini, der sein Stoffverdeck auf Knopfdruck öffnet und schließt.

Die offene Variante, die bei uns zu Preisen von knapp unter 205.000 Euro soeben angelaufen ist, gilt schon jetzt als Top-Seller. Denn, Pech für vermögende Autofans, die für 2006 geplante Jahresproduktion von 800 Spydern ist, so die Lamborghini-Führung, „bereits ausverkauft“. Wer jetzt einen offenen Gallardo kaufen will, muss sich gedulden.

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