Auch Unternehmer leiden unter der hohen Inflation

„Es wäre widersinnig, die Inflation als Ausgangslage für Verhandlungen zu nehmen.“

Wie in all den Jahren zuvor werden die Lohnverhandlungen im Bereich Eisen/Metall von den Sozialpartnern geführt. Das sei erwähnt, da Politiker immer wieder glauben, Wortspenden zu diesem Bereich abgeben zu müssen. Das beginnt schon mit der Debatte über die Inflation. Es erscheint widersinnig, die derzeitige Inflation, verursacht durch wahnwitzige Rohstoffpreise, als Ausgangslage für Verhandlungen zu nehmen. Damit würde man ja unterstellen, dass Unternehmen nicht unter der Inflation zu leiden haben. Auch wir können steigende Energie- und Materialkosten nicht voll an unsere Kunden weitergeben. Daher stehen unsere Margen enorm unter Druck. Da die Konjunktur immer schwächer wird und die Auftragseingänge aus dem In- und Ausland spürbar rückläufig sind, wird das im heurigen Jahr sicher bei den Gewinnen spürbar werden. Wir müssen darüber hinaus einen Zweitrundeneffekt vermeiden, um die Inflation nicht noch weiter anzuheizen, was niemand wollen kann.

Wir werden, wie in den Jahren zuvor, sehr umsichtig verhandeln, und zwar für alle Unternehmen und nicht für einige wenige, denen es ausgezeichnet geht. Auch in den letzten Jahren ist es uns gelungen, gemeinsam mit der Gewerkschaft einen fairen Kompromiss zu erarbeiten. Ich gehe davon aus, dass alle Beteiligten auch in diesem Jahr wieder so vorgehen. Damit dann aber auch wirklich mehr auf dem Konto jedes Einzelnen ankommt, sollte die Politik durch eine rasche Lohnsteuersenkung aktiv dazu beitragen.

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