Arbeitskräfte nachschulen & Fachkräfte holen

„Man muss rechtzeitig nachdenken, wo fehlende Fachkräfte ergänzt werden sollen.“

Das Wirtschaftswachstum ist schwächer geworden, der Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen hat sich verlangsamt, es wurden Arbeitsplätze gestrichen. Kommt eine Konjunkturkrise? Bei den Großkonzernen dürfen die Milliardengewinne der (ausländischen) Kapitalherren nicht gefährdet werden – da hat Personalabbau nichts mit Konjunktur zu tun, das ist Profitgier. Bei einigen Traditionsfirmen wie Infineon, F. M. Hämmerle und anderen wurden erst jetzt Fehler aus der Vergangenheit schlagend. Die Konjunktur entwickelt sich in Wellen, die man nie wirklich in den Griff bekommen kann. Es ist wie mit dem Wetter: Das kommt so, wie es will. Es gibt kein gutes und kein schlechtes Wetter. Es kann höchstens der Fall eintreten, dass man unpassend angezogen ist. Aber das kann auch als Chance begriffen werden: Unsere Firmenchefs sollten jetzt die Problemzonen erkennen – denn wenn die Wirtschaft auf Hochtouren läuft, merkt man nicht, wo es im Betrieb „rumpelt“.

Zusätzlich könnten wir Arbeitskräfte nach­schulen, die zuletzt noch als billige Leiharbeiter eingesetzt wurden – und rechtzeitig darüber nachdenken, wo wir das feh­lende Fachkräftepotenzial auch durch qualifizierte Menschen aus dem Ausland er­gän­zen könnten. Stärken wir unsere hei­mischen Mittelstandsbetriebe. Sie sind viel weniger anfällig für Schließungen als die von Großkonzernen, die Betriebe sperren, wenn sie nicht mehr genug Profit bringen. Und lassen wir uns auch nicht Angst machen von Politikern, die nur die gu­te Stimmung kaputt machen wollen.

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