„Angelina Jolie kauft bei uns“

James E. Quinn, Boss von Tiffany & Co., über seinen neuen Laden am Kohlmarkt, die Zukunft des Schmuckriesen und Luxus als Lebenselixier.

FORMAT: Mr. Quinn, stört es Sie eigentlich, ständig auf den Film „Breakfast at Tiffany’s“ angesprochen zu werden?
Quinn: Ich werde ausgesprochen gerne auf den Film und auf Audrey Hepburn angesprochen. Sie war eine unglaublich schöne Frau und symbolisiert einen Teil unseres Erbes. Ohne die Hepburn wären wir heute längst nicht so berühmt.
FORMAT: Sie verbringen die nächsten Tage in Wien. Was haben Sie vor?
Quinn: Gute Frage. Ich bin ehrlich gesagt zum ersten Mal hier. Ich habe also jede Menge nachzuholen. Für mich ist Wien eine wunderbare Stadt, das Zentrum europäischer Kultur. Es wäre phantastisch, ginge sich ein Besuch in der Wiener Staatsoper aus. Auch die Kronjuwelen möchte ich mir unbedingt ansehen. Ich weiß nur nicht, ob ich das alles schaffe.
FORMAT: Weil Sie ja aus geschäftlichen Gründen hier sind …
Quinn: … worüber ich mich sehr freue. Wir eröffnen diese Woche unseren ersten Österreich-Store am Wiener Kohlmarkt. Zum Opening kommen prominente Gäste wie die US-Botschafterin Susan McCaw, aber auch bekannte Österreicher schauen vorbei. Da ergeben sich sicher interessante Begegnungen und auch Freundschaften.
FORMAT: Werden Sie bei Ihrer Wien-Visite auch Konkurrenten wie Swarovski einen Besuch abstatten?
Quinn: Natürlich interessiert mich der österreichische Schmuckmarkt. Schließlich muss ich ja wissen, was hier zu tun ist, um Erfolg zu haben. Von Swarovski habe ich schon gehört, aber ich weiß nicht besonders viel über die Firma. Mein Management-Team kennt sich da besser aus. Jedenfalls fürchte ich starke Konkurrenten nicht.
FORMAT: Angeblich wollten Sie vor allem wegen der kaufkräftigen russischen Wien-Touristen hierher.
Quinn: Ich weiß, dass es in Wien viele betuchte Kunden aus dem Osten gibt. Mit Russen machen wir auch in unseren Shops in Moskau seit einigen Jahren gute Geschäfte. Einige dieser Kunden besuchen spontan sogar Tiffany-Läden in Paris, London, New York oder Zürich. Vor allem, wenn sie ein bestimmtes Schmuckstück in Moskau nicht bekommen. Dann reisen sie für einen speziellen Diamantring von uns notfalls ein paar tausend Kilometer.

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