Alexander Wrabetz: Der Visionär

In einem Monat startet die größte ORF-Reform seit langer Zeit. Für ORF-Chef Alexander Wrabetz steht viel auf dem Spiel – auch die Zukunft seines Senders.

Der Dienstag: Zunächst waren da die Mitarbeiter von ORF ON, die bei einer Betriebsversammlung von ihrem neuen obersten Chef ein paar aufmunternde Worte hören wollten. Dann war da – nach dem FORMAT-Interview (im neuen Heft) – der Staatsoperndirektor, der mit seinem wichtigsten Medienpartner ganz kamerawirksam das Licht für die „Manon“-Liveübertragung aus seinem Haus inspizieren wollte. Und zuletzt waren da auch noch die Freunde von der Österreichischen Hagelversicherung, die ihm mit einem Umweltpreis für sein Engagement in puncto Klimaschutz danken wollten.

Keine Frage: Alexander Wrabetz, der Generaldirektor des ORF, hat in diesen Tagen viel zu tun. Und doch ist das alles nur ein matter Abklatsch dessen, was Wrabetz unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu organisieren hat. Noch genau 32 Tage sind es ab Freitag bis zum 10. April. 32 Tage, bis die ORF-Programmreform in Kraft tritt. Es ist die Reform, die seinen Job als ORF-Chef prägen soll. Und tatsächlich ist das, was Wrabetz und sein Team vorhaben, nicht nur eine kosmetische Schnitzerei, sondern ein gewaltiger Bruch der österreichischen Fernsehgewohnheiten. Ein fundamentaler Umbau des Programms, inhaltlich und operativ sogar noch gewaltiger als damals der Innovationsschub von Gerhard Zeiler im Jahr 1995.

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