Aktuelle FORMAT-Umfrage: Konjunktur-optimismus in Österreich nimmt zu

Der Konjunkturoptimismus nimmt sowohl bei Klein- und Mittelbetrieben als auch bei Großbetrieben zu. Dies geht aus einer im Auftrag des Nachrichtenmagazins FORMAT vom Meinungsforscher OGM durchgeführten Umfrage hervor.Besonderen Optimismus versprühen die Großbetriebe mit mehr als 100 Mitarbeitern: Dort bewerten 75 Prozent der befragten Geschäftsführer und Vorstände die Zukunft der österreichischen Wirtschaft in den nächsten drei Jahren mit "positiv". Bei den Kleinbetrieben (fünf bis 19 Beschäftigte) und den Mittelbetrieben (20-100) sind es 56 Prozent.

Weitere Detailergebnisse der FORMAT-OGM-Umfrage:

Frage 1: Wie wirkt sich die gute Wirtschaftsentwicklung in Osteuropa auf ihr Unternehmen aus?

Ergebnis: Während 53 Prozent der Großbetriebe angeben vom Geschäft mit dem Osten zu profitieren, sind es bei den Kleinen 17 und bei den Mittleren 24 Prozent. 78 Prozent der Kleinbetriebe konstatieren sogar "eher keine Auswirkungen" auf die Unternehmensentwicklung.

Frage 2: Wird Ihr Mitarbeiterstand im Jahr 2005 geringer, gleich hoch oder höher ausfallen als im Jahr 2004?

Ergebnis: Trotz besserer Konjunkturerwartungen ist von keiner Entspannung am Arbeitsmarkt auszugehen. Sowohl die Kleinbetriebe (74 Prozent) als auch die Mittelbetriebe (62 Prozent) sowie die Großbetriebe (67 Prozent) geben offenherzig zu Protokoll, daß sie den Mitarbeiterstand im kommenden Jahr gleich hoch wie 2004 halten werden.

Frage 3: Welche Schulnote würden Sie der österreichischen Wirtschaftspolitik geben?

Ergebnis: Die Kleinbetriebe (Durchschnittsnote: 3,3) stellen der Regierung das schlechteste Zeugnis aus, dahinter liegen die Mittelbetriebe (3,2). Die Großbetriebe, die etwa von der mit 1. Jänner 2005 in Kraft tretenden Steuerreform am meisten profitieren, sind am regierungsfreundlichsten (3,1).

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