413 Millionen Euro Bilanzgewinn: FORMAT über den neuen Rekordgewinn für Red Bull

Red Bull konnte im Vorjahr neue Rekordgewinne einfahren. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe. Konkret erzielte die Red Bull GmbH mit Sitz in Fuschl im Vorjahr 412,8 Millionen Euro Bilanzgewinn, wie aus dem jüngsten Jahresabschluss hervorgeht. Laut einem beigefügten Verteilungsschlüssel wurden vom Nettogewinn in Höhe von 141,5 Millionen Euro 71,6 Millionen Euro an die Eigentümer Dietrich Mateschitz und die thailändische Yoovidhya-Gruppe ausgeschüttet. Entsprechend seinem 49-Prozent-Anteil an Red Bull flossen 35,1 Millionen an Mateschitz.

Im Interview mit FORMAT geht Red-Bull-Boss Mateschitz auf die jüngsten Spekulationen rund um sein Unternehmen ein. Auf das angebliche Joboffert an Finanzminister Karl-Heinz Grasser sagt er: "Es gab nie ein konkretes Angebot. Ich glaube, dass das Unternehmen Red Bull einem langjährigen Finanzminister keine entsprechende Position bieten kann. Umgekehrt glaube ich, dass Herr Grasser sich bei Red Bull nur bedingt wohl fühlen und integrieren könnte." Auch der Zwist mit seinen Thai-Partnern, die angeblich mehr Einfluss fordern, sei "dem Dunstkreis journalistischer Phantasie oder Absicht zuzuordnen". Dennoch betont der 62-jährige, nur noch bis 65 die Red-Bull-Geschäfte leiten zu wollen.

Die Rolle des Schweizers Dany Bahar im Unternehmen definiert Mateschitz so: "Herr Bahar war drei Jahre lang mein persönlicher Assistent und "Erlediger". Ab sofort koordiniert er Corporate Projects eigenverantwortlich und berichtet direkt an mich. Dazu zählen die Bereiche Formel 1, NASCAR, Fußball, Eishockey, Hangar-7 und Red Bulletin." Auch in Zukunft will Mateschitz große Summen ins Marketing stecken: "Das gesamte Marketingbudget für 2005 belief sich auf knapp 700 Millionen Euro, 2006 sind es rund 900 Millionen. Dies entspricht einem langjährigen Schnitt von etwa dreißig Prozent des Gesamtumsatzes. Der Anteil für Sportsponsoring beträgt circa ein Drittel. Von diesem Betrag fließt wiederum rund die Hälfte in Motorsport."

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