Wirecard steigt mit Citi Prepaid Übernahme in den US-Markt ein

Der Technologiekonzern Wirecard, der als Zahlungsabwickler Unternehmen unterstützt, Zahlungen anzunehmen, steigt mit der Übernahme von Citi Prepaid Card Services in den US-Markt ein ein.

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Der auf Zahlungsabwicklung und Kartenherausgabe spezialisierte Finanzdienstleister Wirecard hat die verbindliche Vereinbarung über die Übernahme der Citi Prepaid Card Services bekannt gegeben und expandiert damit nach Nordamerika. Citi Prepaid Card Services hat bereits über 2.500 Kartenprogramme für internationale Großunternehmen, vorwiegend im nordamerikanischen Markt, herausgegeben.

Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben. Das Closing der Übernahme wird nach der regulatorischen Prüfung frühestens für das vierte Quartal 2016 erwartet. Wirecard übernimmt im Zuge des Deals mehr als 100 Mitarbeiter am Citi Prepaid Hauptsitz in Conshohocken (Philadelphia) und weitere Mitarbeiter an verschiedenen internationalen Standorten.

Auf operativer Ebene blickt Markus Braun, CEO der Wirecard, erwartungsfroh darauf, das erworbene Produktportfolio durch die eigenen Issuing-Lösungen anzureichern. Für Francesco Vanni d'Archirafi, den CEO von Citi Holdings ist die Transaktion ist ein erfreuliches Ergebnis für Kunden und Mitarbeiter: "Sie werden Teil eines führenden Unternehmens in der Branche; damit ist der Grundstein für zukünftiges Wachstum gelegt."

Incentive- und Vergütungskarten

Die Kunden des übernommenen Geschäfts setzen sich aus führenden Telekommunikations-Dienstleistern, Pharmaunternehmen, globalen IT- und Elektronikherstellern, Internet- und Konsumgüter-Konzernen sowie Kunden aus dem öffentlichen Sektor zusammen. Das Portfolio umfasst hauptsächlich Incentive- und Vergütungskarten sowie Corporate-Auszahlungs-Programme. Das übernommene Prepaid Kartengeschäft als solches soll durch die Integration in Wirecards globale Zahlungsplattform profitieren. Gleiches gilt für die internationalen Kunden, die bestehende Dienstleistungen um zusätzliche Funktionen ausweiten und so einen Mehrwert erhalten können.

Global Industry Analytics Inc. (GIA) erwartet, dass der globale Prepaid Kartenmarkt bis 2022 auf insgesamt USD 3,1 Billionen wächst. Zukünftig werden einmal- und wiederaufladbare Prepaidkarten, im Vergleich zu Checks und Bargeld, als schnellere und kostengünstigere Zahlungsmethode für Konsumenten, Firmenkunden und den öffentlichen Sektor überzeugen. Zusätzlich zur Bereitstellung einer Möglichkeit der finanziellen Eingliederung von Privatpersonen, bieten Prepaidkarten die Chance die Kundenbindung zwischen Unternehmen und Konsumenten zu steigern und führen zu einer Beschleunigung der Umstellung hin zu elektronischen Zahlungen.


Aktieninformation

Wirecard (www.wirecard.de) ist an der Frankfurter Börse gelistet (ISIN DE0007472060). Das Papier notiert aktuell bei 39,40 Euro, der Streubesitz liegt bei 62 Prozent. Die Aktie hat zu Jahresbeginn deutlich an Wert verloren, sich seither aber wieder gut erholt.

Neun von zehn Analysten empfehlen aktuell einen Kauf. Die jüngsten Schätzungen vom Juni 2016 gehen von Kurszielen rund um 60 Euro aus (28.6. Goldman Sachs: 58,00 €; 21.6. Hauck & Aufhaeuser: 62,50 €; 2.6. SES Research: 60,00 €

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