Wiener Städtische: Versicherung für Gemeinde-Mitarbeiter

Wiener Städtische: Versicherung für Gemeinde-Mitarbeiter

Wenn ein Mitarbeiter einer Gemeinde einen Schaden verursacht, kann künftig die Versicherung finanziell einspringen.

Ab sofort können sich Gemeinden in Österreich zusätzlich absichern. Mit dem „Gemeinde Aktiv Schutz“ schließt die Wiener Städtische Versicherung als erste Versicherung Österreichs die Lücke zwischen Gemeinde- und Organhaftpflichtversicherung.

Gemeinden bisher nicht ausreichend versichert?
Die Wiener Städtische bietet, laut eigenen Angaben, als einzige Assekuranz Österreichs, nun eine Versicherung an, die für erlittene Eigenschäden von Gemeinden aufkommt, wenn diese durch deren Mitarbeiter verursacht werden. „Als größter Gemeindeversicherer Österreichs schließen wir mit diesem Produkt die Lücke zwischen Gemeinde- und Organhaftpflichtversicherung. Diese Absicherung schützt sowohl die Gemeinde als auch deren Mitarbeiter“, sagt Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung.

Fehler bei der Steuererklärung - Versicherung deckt Schaden
Zwei Beispiele des neuen Produkts „Gemeinde Aktiv Schutz“: Ein Mitarbeiter übersieht, dass bei einer hohen eingehenden Rechnung die Steuernummer fehlt. Das Finanzamt erstattet die abgezogene Vorsteuer deshalb nicht. Eine nachträgliche Änderung ist nicht möglich, da der Bescheid rechtskräftig ist. In diesem Fall ersetzt die Wiener Städtische im Rahmen des „Gemeinde Aktiv Schutzes“ den entstandenen Schaden.

Falsches Betriebssystem gekauft - Schaden ersetzt
In einem anderen Fall wurde ein Laptop mit dem falschen Betriebssystem angeschafft. Der Fehler wurde aber erst später bemerkt, als das Gerät bereits beim Serviceprovider konfiguriert war und der Fehlkauf nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte. Der Kaufpreis wird aufgrund des „Gemeinde Aktiv Schutzes“ rückerstattet.

Gemeinden und deren Mitarbeiter geschützt
Mit dem „Gemeinde Aktiv Schutz“ sind sowohl die Gemeinde als auch deren Vertrauenspersonen geschützt, das sind alle Personen, die in einem Dienstverhältnis zur Gemeinde stehen. Zum Beispiel: Beamte, Angestellte, Arbeiter, Lehrlinge aber auch Mitglieder der einzelnen Ausschüsse und die Freiwillige Feuerwehr. „Die angenehmen Nebeneffekte sind sicherlich, dass man mit einem guten Gefühl seine Arbeit machen kann und niemand wegen eines Fehlers mit einer Schadensersatzklage rechnen muss“, ergänzt Wendler. Ausgenommen ist vorsätzliches Handeln.

Vorteile für die Gemeinden
• Das „Mäßigungsrecht“ wird außer Kraft gesetzt, d.h. die Leistung erfolgt unabhängig vom Grad der Fahrlässigkeit.
• Die Ersatzpflicht einzelner Mitarbeiter wird abgewendet.
• Schäden von Gemeinden werden abgewendet, die durch Fehler der Mitarbeiter entstehen können.
• Betriebsfrieden wird nicht gefährdet

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