Wiener Börse Preis Verleihung: Die Sieger

Der Wiener Wiener Börse Preis 2020 wurde vergeben. Die OMV konnte dabei in zwei Kategorien den Sieg davontragen und nimmt auch die Auszeichnung für die Hauptkategorie, den ATX-Preis, mit nach Hause.

Wiener Börse Preis Verleihung: Die Sieger

Gute Performance, gute Info: OMV-Finanzchef Reinhard Florey nimmt von Börse-Vorstand Christoph Boschan den Wiener Börse Preis entgegen.

Der Wiener Börse Preis 2020 wurde vergeben. In insgesamt fünf Kategorien wurden die besten Unternehmen ausgezeichnet. In der Hauptkategorie, dem ATX-Preis, konnten die OMV, Wienerberger und CA Immo überzeugen.

Der erste Platz, und somit der ATX-Preis 2020, geht an die OMV. Das Unternehmen überzeugte die Juroren und Kapitalmarkt-Experten der ÖVFA mit einer ausgezeichneten und ausführlichen Finanzberichterstattung, umfangreicher IR-Tätigkeit sowie sehr guter Performance und Liquidität im Berichtsjahr 2019. Weiters punktete der Konzern mit klarer Strategie sowie gut wahrnehmbarer Corporate Governance. In den vergangenen drei Monaten stieg die Aktie um fast 60 Prozent.

Die OMV landet auch beim Corporate Bond-Preis auf dem ersten Platz. Das Unternehmen habe die Juroren mit "einer ausgezeichneten und ausführlichen Finanzberichterstattung, umfangreicher Investors-Relation-Tätigkeit sowie sehr guter Performance und Liquidität im Berichtsjahr 2019" überzeugt, so das Management der Wiener Börse. In der Kategorie Corporate Bonds ging die OMV bereits zum elften Mal mit einem Preis nach Hause. Insgesamt ist OMV mit 16 Auszeichnungen das meistgekürte Unternehmen in der Geschichte des Wiener Börse Preises.

Die weiteren Kategorie-Sieger

Palfinger, Oberbank und Erste Group entschieden die weiteren Kategorien für sich. So steht in der Kategorie „Mid Cap“ der Industriekonzern Palfinger auf Platz 1. Das Unternehmen überzeugte die Jury im Peer Group-Vergleich und bei Strategie/Unternehmensführung. Der Wert legte in den letzten drei Monaten um gut 33 Prozent zu.

Der VÖNIX-Nachhaltigkeitspreis geht an die Oberbank, die mit ihrer gesamtheitlich nachhaltigen Geschäftsstrategie hervorstach und heuer erstmals einen Preis entgegen nahm. Anleger haben mit der Aktie in drei Monaten zuletzt eine Kurssteigerung von über zehn Prozent erzielt. In den vergangenen fünf Jahren waren es 120 Prozent.

Bei den Medien punktete heuer die Erste Group: Sie erobert den ersten Platz in der Kategorie „Journalisten-Preis“, nach Stockerlplätzen in den vergangenen drei Jahren. Die Fach-Jury begründete ihre Wahl mit dem umfangreichen Angebot für Journalisten, womit das Medien-Team der Erste Group Standards für Kommunikation in der Finanzbranche setzt. Die Aktie machte in drei Monaten ebenfalls rund 33 Prozent.

Die Jury

Der Wiener Börse Preis wird gemeinsam von Aktienforum, APA-Finance, Cercle Investor Relations Austria, Oesterreichische Kontrollbank (OeKB), Oesterreichische Nationalbank (OeNB), Österreichische Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (ÖVFA) mit CFA Society Austria, Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG), VÖNIX-Beirat, Wiener Börse, Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und Zertifikate Forum Austria (ZFA) verliehen.

An der Evaluierung nehmen folgende Mitglieder wie Mitglieder der ÖVFA teil: 3 Banken-Generali Investment, Allianz Invest KAG, Amundi Austria, Baader Bank, Erste Asset Management, Erste Bank, Kepler Cheuvreux, Kepler-Fonds KAG, Matejka & Partner Asset Management, Raiffeisen Capital Management, Raiffeisen Centrobank und die Wiener Privatbank.


Die Preisträger 2020

ATX-Preis
1. Platz: OMV AG
2. Platz: Wienerberger AG
3. Platz: CA Immobilien Anlagen AG

Mid Cap-Preis
1. Platz: Palfinger AG
2. Platz: UBM Development AG
3. Platz: Marinomed Biotech AG

Corporate Bond-Preis
1. Platz: OMV AG

VÖNIX-Nachhaltigkeitspreis
1. Platz: Oberbank AG
2. Platz: Lenzing AG
Telekom Austria AG

Journalisten-Preis
1. Platz: Erste Group Bank AG
2. Platz: Flughafen Wien AG
3. Platz: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG

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