Wiener Börse im Aufwind

Wiener Börse im Aufwind

Christoph Boschan - Der neue Chef der Wiener Börse kann sich über steigende Kurse bei den ATX-Titeln freuen.

Im TIP & WIN BÖRSESPIEL dreht sich alles um den ATX. Welchen Regeln der heimische Leitindex - der Austrian Traded Index - folgt.

Christoph Boschan, seit Mitte vergangenen Jahres neuer Chef der Wiener Börse, könnte es nicht besser getroffen haben. Der ATX, der Leitindex des österreichischen Aktienmarktes, legte im vergangenen Jahr mit einem Plus von zwölf Prozent eine tolle Performance hin. Er stellte damit sogar den DAX in den Schatten. Und die Rallye in Wien geht weiter.

Seit Jahresbeginn liegt der ATX auch schon wieder um zwei Prozent im Plus. Können die Spieler im Tip & Win Börsespiel also von weiteren Kurssteigerungen ausgehen? Der Börsenchef ist guten Mutes, warnt aber vor übertriebenem Optimismus. Dem ATX-Stand von 2.718 Punkten ist zwar ein langer Anstieg vorausgegangen - vom All-Time-High von 4.982 Punkten im Juli 2007 ist er aber noch ein gutes Stück entfernt.

DIE SCHWERGEWICHTE. Im ATX sind die 20 umsatzstärksten Aktien, die an der Wiener Börse gehandelt werden, gelistet. Auf sie kommt es beim Tip & Win Börsespiel an. Die Gewichtung der einzelnen Unternehmen wird nach der Kapitalisierung des gehandelten Streubesitzes vorgenommen. Die Erste Group Bank (AT0000652011)hat da mit rund 20 Prozent den größten Anteil. Es folgen die OMV (AT0000743059) und die Voestalpine (AT0000937503) mit jeweils zehn Prozent, dann die Raiffeisenbank International (RBI) mit neun Prozent.

Finanzwerte sind mit insgesamt 24 Prozent die stärkste Branche im ATX, gefolgt von der Immobilienbranche und dem Erdöl- und Erdgassektor.

Diese Gewichtung zeigt schon einmal, auf welche Entwicklung der ATX besonders sensibel reagiert. Gibt es starke Bewegungen in der Finanzbranche, führt das sofort zu entsprechenden Ausschlägen nach oben oder unten im Index. Und speziell die beiden Index-Schwergewichte Erste Bank und RBI hatten zuletzt starke Kursschwankungen zu verzeichnen. Wobei beide Titel nun Boden gefunden haben und die Kurse eine klar steigende Tendenz erkennen lassen.

Die Ursachen für die negativen Kursentwicklungen bei beiden Titeln liegen in ihrem starken Engagement in Osteuropa. Und damit zeigt sich ein weiteres Charakteristikum des ATX und des heimischen Marktes. Die Wiener Börse gilt als Ost-Börse, da viele der hier gelisteten Unternehmen einen Großteil ihrer Umsätze im CEE-Raum machen. Und was sich im vergangenen Jahr noch als belastend für den Geschäftsverlauf herausgestellt hat, ist nun ein Kurstreiber. Denn im osteuropäischen Raum wächst die Wirtschaft wieder stärker als erwartet. Auch Russlands Wirtschaft hat sich wieder deutlich erholt.

DER AUSBLICK. Lenzing (AT0000644505), der Gewinner der vergangenen Handelswoche, legte bislang generell eine Topperformance aufs Parkett. Allein im vergangenen Jahr ist die Aktie um 122 Prozent gestiegen - und ist damit der absolute ATX-Rekord-Star. Analysten schätzen aber, dass das Papier nun bald eine Verschnaufpause einlegen dürfte. Dafür stehen die Aktien von Andritz-Aktie (AT0000730007), CA Immo AG (AT0000641352), der Österreichischen Post (AT0000APOST4), Raiffeisen Bank International (RBI, AT0000606306) und Erste Bank (AT0000652011) auf den Empfehlungslisten der Analysten ganz oben.

Doch eine weitere Spezialität der Wiener Börse ist ihre Marktenge. So können schon relativ geringe Ordermengen die Kurse beeinflussen. All das können Teilnehmer des Tip & Win Börsespiels einmal ohne Risiko live miterleben.


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