Was Börsen beeinflusst #IC19 [INVESTORS CHALLENGE]

Was Börsen beeinflusst #IC19 [INVESTORS CHALLENGE]

Von US-Präsidenten über Miniröcke bis zu Football: Welchen seltsamen Mustern die Aktienmärkte mit Regelmäßigkeit folgen.

INVESTORS CHALLENGE #IC19
Noch bis 15. September einsteigen, mitspielen und gewinnen!

Vor drei Monaten ist die Investors Challenge #IC19 gestartet, und die Erfolgsstrategien der Trader zeigen beispielhaft die Entwiklungen an den internationalen Börsen seit dem Beginn des Spiels. Während die Börsen im vergangenen Monat von den Handelskonflikten negativ beeinflusst waren und vor allem jene Trader gewinnen konnten, die auf Gold und Goldminen-Aktien gesetzt haben, hat sich das Blatt wieder gewendet.

Im August konnte der Spieler "Daytrader" mit einem hauptsächlich aus Aktien des IT-Konzerns Dell sowie aus einigen deutschen Werten zusammengesetzten Portfolio und einer Gesamtperformance von 20 Prozent die Führung in dem Börsespiel von trend und wikifolio.com übernehmen.

Die Basis für seinen Erfolg: Die Aktie des Computerherstellers Dell (ISIN US24703L2025) legte zuletzt um zehn Prozent zu. Auch der US-Börsenindex Dow Jones (US2605661048), in dem sie notiert, zeigte sich jüngst von dem wieder aufgeflammtem Handelsstreit relativ unbeeindruckt.

Wahltag = Zahltag

Das nährt die Hoffnung, dass eine alte Börsenregel doch noch stimmen könnte.Statistiker haben nämlich festgestellt, dass Wahlen in den USA einen eminenten Einfluss auf die Kursentwicklung an den Aktienmärkten haben. In der Tat folgt der Dow-Jones-Index seit gut 116 Jahren mit beeindruckender Präzision und einer hohen Trefferquote einem bestimmten Muster, dem sogenannten US-Präsidentschaftszyklus. Er gilt als einer der wenigen aussagekräftigen Zyklen in der Finanzwelt.


US-Präsidentschaftszyklus

Den Börsen ist es scheinbar egal, wer US-Präsident ist. In der Amtszeit von Ronald Reagan, George H. W. Bush, Bill Clinton, George W. Bush, Barack Obama oder Donald Trump entwickelte sich der Dow-Jones-Index stets nach demselben Muster.

Nach dem US-Präsidentschaftszyklus ergibt sich in dem Jahr, in dem der Präsident gewählt wird, gegen Ende des zweiten Quartals ein zyklisches Tief. Dem folgt typischerweise eine außergewöhnliche Sommerrally. Die Börse beendet das Jahr tendenziell auf Jahreshoch. Doch ist erst einmal ein neuer Präsident gewählt, lassen die Aktienmärkte zunächst Luft ab oder tendieren seitwärts.

Nach ersten Kursrückgängen gleich zu Jahresbeginn besteht im Nachwahljahr von März bis August eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Kursgewinne, bevor der Dow wieder den Rückwärtsgang einlegt. Diese volatile Seitwärtsphase hält bis zum Herbst des zweiten Nachwahljahrs, häufig auch als Zwischenwahljahr bezeichnet, an. Von dort startet üblicherweise eine starke Aufwärtsphase beim Dow Jones, die bis zur Wahl anhält.


Doch Analysten sind zunehmend skeptisch, ob der Präsidentschaftszyklus im Wahljahr 2020 wirklich hält. Denn Trump hat sein Börsen-Pulver schon verschossen. Die konjunkturbelebende Steuerreform ist bereits verpufft. Jetzt halten Rezessionssorgen und Ängste wegen des Handelskrieges die Märkte fest in ihrem Bann. Roland Himmelfreundpointner, Leiter Asset Allocation der Kepler Fondsgesellschaft, meint: "Die Finanzmärkte spiegeln aktuell stark die politische Großwetterlage wider. Insbesondere der Verlauf der Handelsgespräche zwischen den USA und China bleibt ein wesentlicher Faktor für die Kursentwicklung an den Börsen."

Roland Himmelfreundpointner

"Der Verlauf der Handelsgespräche zwischen den USA und China bleibt ein wesentlicher Faktor für die Kursentwicklung."

Trendfolgemodelle

Doch es gibt noch weitere Versuche, die Entwicklung der Märkte anhand von Mustern zu prognostizieren. Bei Trendfolgemodellen werden mit Computerprogrammen vergangene Kursbewegungen analysiert, um anschließend regelbasiert zu kaufen oder zu verkaufen. Doch in den letzten Jahren haben einfache Trendfolgemodelle an Effizienz verloren. Klare Auf- oder Abwärtstrends werden immer kürzer.

Die Konsequenz ist, dass es bereits zu spät sein kann, wenn das Modell ein Kaufsignal gibt. Stefan Danzl, Fondsmanager bei der Hypo Tirol Bank: "Jetzt versuchen aber immer mehr Fondsmanager, mithilfe von künstlicher Intelligenz und Big Data eine Outperformance über den Markt zu erreichen." Mit begrenztem Erfolg. Auch Artificial Intelligence weiß nicht so ganz, was Börsen wirklich bewegt.

Stefan Danzl

Jetzt wird versucht, mit künstlicher Intelligenz eine Outperformance über den Markt zu erreichen.


Kurze Röcke und starke Männer

Nach der "Rocksaumtheorie" gibt es einen Zusammenhang zwischen Damenröcken und Börsenlage. Wird Mini getragen, machen Kurse Maxi-Sprünge. Das National Bureau of Economic Research hat das zum Teil bestätigt. Mehr Wohlstand führt zu mehr Risikofreude, auch bei Kleidung.

Super-Bowl-Indikator

Nach dem Super-Bowl-Indikator führt der Sieg eines Teams der American Football Conference (AFC) zur Baisse an den Märkten. Gewinnt jedoch eine Mannschaft der National Football Conference (NFC), führt das zur Rallye. Erstaunlicherweise trifft das beim S&P-500-Index mit einer Erfolgsquote von fast 80 Prozent zu. Fundamentale Erklärung dafür gibt es freilich keine.



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