Vermögensverwaltung vom Robo Advisor in ETFs #IC19

Vermögensverwaltung vom Robo Advisor in ETFs #IC19

Wie Banken Indexfonds vermehrt schon für kleine Beträge zur Veranlagung einsetzen.

Immer mehr Banken bieten ihren Kunden eine automatisierte Vermögensverwaltung für kleinere Beträge an. Ab zumeist 10.000 Euro kann man, je nach Institut, sein Geld in Aktien und Anleihen stecken, ohne dabei selbst Veranlagungsentscheidungen treffen zu müssen. Die trifft ein EDV-Programm, ein sogenannter Robo Advisor, der je nach Risikoneigung der jeweiligen Kunden eine Auswahl an Wertpapieren für sie trifft.

So bietet beispielsweise die einstige Kirchenbank Schelhammer & Schattera mit ihrer Tochter Dadat Bank seit März 2019 eine Online-Vermögensverwaltung, die ausschließlich in ETFs veranlagt. Das Mindestinvestment liegt hier bei 15.000 Euro. "Wir verlangen dafür eine All-in-Gebühr von nur einem Prozent plus Umsatzsteuer. Damit sind wir sehr kostengünstig", betont Dadat-Chef Ernst Huber.

DADAT-Bank CEO Ernst Huber

DADAT-Bank CEO Ernst Huber

Bei klasssischen Privatbanken belaufen sich die All-in-Spesen zumeist auf rund 1,5 Prozent. Dafür liegt die Eintrittsschwelle meist bei 500.000 Euro. Ab einer Veranlagungssumme von 300.000 Euro sinkt die Gebühr bei der Dadat Bank auf 0,85 Prozent.

Auch das renommierte Salzburger Bankhaus Spängler bietet mit "Carl" in Anspielung an den Vornamen des Gründers eine Vermögensverwaltung mittels Robo Advisor in ETFs an. Hier müssen aber zumindest 30.000 Euro veranlagt werden, und die Gebühr beträgt 1,2 Prozent. Erst ab einer Einlage von 300.000 Euro sinken die Spesen auf 0,95 Prozent.

Die Bawag wiederum hat sich heuer im Juni am Fintech Savity beteiligt und bietet damit ebenfalls eine Online-Vermögensveranlagung mit ETFs an, die über Robo Advisor gesteuert wird. Die Eintrittsschwelle liegt hier bei 10.000 Euro. Die Spesen betragen 0,99 Prozent vom veranlagten Vermögen.

Scalable Capital ist ein eigenständiger Anbieter von Online-Vermögensverwaltung mittels Robo Advisor in ETFs. In Österreich arbeitet er auch mit der ING zusammen. Die Mindestveranlagungssumme beträgt 10.000 Euro. An Spesen fallen 0,75 Prozent an, dafür werden zusätzlich 0,17 Prozent für den Anund Verkauf der ETFs verrechnet.



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