Tip & Win - das große Börsespiel 2016

Tip & Win - das große Börsespiel 2016

Beim Tip & Win Börsespiel von trend und bankdirekt.at kann man ohne Risiko die Welt der Aktien erkunden und dabei tolle Preise gewinnen.

Investmentprofis sind sich einig: 2016 wird kein leichtes Jahr für Aktienanleger. Der anhaltend tiefe Ölpreis ist zwar einerseits eine Konjunkturspritze, weil er den privaten Konsum belebt. Auf der anderen Seite belasten die gekürzten Investitionspläne der Erdölindustrie die Wirtschaft. Auch die Wachstumssorgen in China und den Schwellenländern wirken sich negativ auf die Börsen aus: Ein wesentlicher Markt für die Automobil- und Konsumgüterindustrie lässt die Absatzchancen für 2016 schwinden. Wie sich die Zinserhöhungen in den USA auf die Börsen auswirken werden, ist eine weitere Frage, die für Unsicherheit sorgt. Und nicht zuletzt belasten die Spannungen mit Russland und die Flüchtlingswelle die Märkte.

Umso angenehmer ist es, sich einmal ganz ohne Risiko mit der Börse und den Chancen, die sie Anlegern bietet, befassen zu können. Beim Tip & Win Börsespiel, das trend in Zusammenarbeit mit bankdirekt.at, Kepler Fonds, BNP Paribas, der Wiener Börse, Lyxor und Raiffeisen Centrobank ab sofort startet, können Sie gewinnen, ohne auch nur einen Cent einsetzen zu müssen. Insgesamt winken den Teilnehmern Gesamtpreise im Wert von rund 25.000 Euro. Die genauen Teilnahmebedingungen finden Sie auf www.trend.at/tipandwin.

Spielablauf

Das Tip & Win Börsespiel konzentriert sich auf die Börse Wien, konkret: auf die 20 Aktien, die im ATX, dem Leitindex der Börse Wien, zusammengefasst sind. Ihre Performance muss jede Woche erraten werden. Eine Herausforderung, die sich heuer nicht ganz einfach gestalten dürfte. Im vergangenen Jahr hat der ATX im Vergleich zu anderen Börsen eine recht beachtliche Entwicklung hingelegt. Er schaffte immerhin ein Plus von knapp zehn Prozent. Der deutsche Leitindex DAX hingegen stieg im vergangenen Jahr nur um 8,7 Prozent. Und der breite Index der amerikanischen Aktien, der S&P 500, konnte, übers Jahr gesehen, gar nicht zulegen.

--> Zum aktuellen Stand der Aktienindizes: ATX (ISIN AT0000999982); DAX (ISIN DE0008469008) und S&P 500 (ISIN US78378X1072)

Welche ATX-Aktien aber werden im ersten Quartal des heurigen Jahres gut performen? Ein Spielzug könnte sein, Unternehmen zu finden, deren Aktien im Kurs stark gefallen sind und die ein großes Aufholpotenzial bieten. Eine andere Strategie wäre es, wenn man bewusst auf große, relativ sichere und auch dividendenstarke Unternehmen setzt.

Riskante Aktien

Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken-Generali Investmentgesellschaft, schaffte mit seinem Österreich-Fonds 2015 mit einem Plus von mehr als 20 Prozent die beste Performance aller Austro-Aktienfonds und sagt über das Aktienjahr 2016: "Das wird keine g’mahte Wiesn.“ Derzeit kauft er für seinen Fonds unter anderen RHI (ISIN AT0000676903) und Raiffeisen Bank International (RBI; ISIN AT0000606306) zu.

Die RBI ist dabei ein eher riskantes Investment. Das Institut ist sehr stark in Russland engagiert, was die Bilanz der Bank stark belastet. Gelingt es dem Unternehmen aber, sich 2016 neu aufzustellen, so könnte die Aktie deutlich höher notieren als zurzeit. Voraussetzung ist allerdings, dass sich die wirtschaftliche Lage in Russland nicht weiter verschlechtert. Sollte der Preis für Rohöl - eine der Haupteinnahmequellen des Landes - weiter sinken, könnte es zu größeren Problemen kommen. Und sollte der Rubel-Kurs als Folge der wirtschaftlichen Schwäche weiter nachgeben, verschärft sich die Situation.

--> Zum aktuellen Stand des Rohöl-Preises: Brent Oil (BRNT XC0007240267) und des Euro/Rubel-Wechselkurses: EUR/RUB.

Ein ebenfalls hoch spekulativer Titel ist der Erdölausstatter Schoeller Bleckman Oilfield (SBO; ISIN AT0000946652). Es ist ein bestens geführtes Unternehmen und in struktureller und wirtschaftlicher Hinsicht absolut gesund. Im Sommer 2014 notierte das Papier noch bei 95 Euro. Jetzt steht der Kurs bei 45 Euro. Grund ist der Ölpreisverfall. Wer jetzt auf eine Stabilisierung oder sogar Erholung des Ölpreises spekulieren will, ist mit der SBO-Aktie bestens bedient.

Auch die Aktie des Feuerfestherstellers RHI ist zuletzt im Kurs stark gefallen. Zu stark, wie die Analysten der Austro-Stocks fast einhellig meinen. Das Unternehmen kann seine Produktionskapazitäten den Marktanforderungen entsprechend anpassen. Eine Erholung des Kurses dürfte bei positiven Konjunkturnachrichten rasch einsetzen. Auch bei deutschen Banken und Fondsgesellschaften wurde die RHI-Aktie für 2016 auf die Kaufen-Liste gesetzt.

Und nicht zuletzt zählt die Aktie der voestalpine (ISIN AT0000937503) zu den zu Unrecht "gefallenen Engeln“, mit denen man nun auf eine Kurserholung setzen kann. Noch im Sommer vergangenen Jahres notierte das Papier bei 42 Euro. Jetzt steht es bei 25 Euro. Dabei konnte das Unternehmen noch vor dem Jahreswechsel millionenschwere Großaufträge an Land ziehen und wird aufgrund der Ertragslage seine Forschungsaktivitäten deutlich ausweiten. Analysten sehen das Kursziel der Voest-Aktie jedenfalls bei 35 Euro.

Solide Titel

Will man beim Börsespiel aber eher auf sichere Kandidaten setzen, ist die Auswahl im ATX begrenzt. Das liegt weniger an den Unternehmen selbst als an dem doch engen Markt, der oft starken Schwankungen ausgesetzt ist. Heimische Immobilienaktien wie die s Immo (ISIN AT0000652250) oder die UBM Development (ISIN AT0000815402) konnten sich allerdings bislang gegen den Negativtrend behaupten. Auch die Aktie der Österreichischen Post AG (ISIN AT0000APOST4) gilt als höchst solide, auch wenn ihr Kurs durch den Österreich-Einstieg des neuen Konkurrenten DHL zuletzt stark gefallen ist. Aber eine Dividendenrendite von sechs Prozent macht sie im Niedrigzinsumfeld besonders interessant.

Welche Strategie auch immer man beim Börsespiel wählt, ob man auf Sicherheit oder auf Risiko setzt: Man kann immer nur gewinnen, nämlich wertvolle Erfahrung beim Training im Trockendock vor dem Einstieg mit dem eigenen Geld.

Kommentar
Ariel Bezalel, Jupiter Asset Management

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