Starker Dollar macht Murdochs News Corp einen Strich durch die Rechnung

Starker Dollar macht Murdochs News Corp einen Strich durch die Rechnung

Der Gewinn des Konzerns hinter "Wall Street Journal" und "New York Times" fiel im zweiten Quartal von 142 auf 62 Millionen Dollar. Die Erlöse sanken um vier Prozent. Ohne den Wechselkurseffekt wäre der Umsatz um zwei Prozent gestiegen.

Das Verlagsgeschäft von Medienmogul Rupert Murdoch mit Flaggschiffen wie dem "Wall Street Journal" oder der "Times" leidet unter schrumpfenden Werbeeinnahmen und dem starken Dollar. Im Geschäftsquartal bis Ende Dezember sanken die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um vier Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (2,0 Mrd. Euro), wie News Corp am Donnerstag mitteilte.

Besonders wurde die Bilanz durch den starken Dollar in Mitleidenschaft gezogen, der Auslandserlöse nach Umrechnung in US-Währung verringert. Ohne den Wechselkurseffekt wäre der Umsatz um zwei Prozent gestiegen. Wie viele Wettbewerber in der Medienbranche muss das Unternehmen aber auch ein schwächeres Anzeigengeschäft verkraften. Auflage und Abonnentenzahlen nahmen ebenfalls ab.

Der Gewinn unter dem Strich fiel im zweiten Geschäftsquartal von 142 auf 62 Millionen Dollar. Analysten hatten mehr erwartet. Vorstandschef Robert Thompson nannte den Wandel des Konzerns als Grund: "News Corp entwickelt sich rapide zu einem digitaleren und globaleren Unternehmen." Murdochs Unterhaltungskonzern 21st Century Fox, in dem das Film- und Fernsehgeschäft gebündelt ist, will seine Zahlen am Montag vorlegen.

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