Sparen: Im Jahr 2016 "nicht sehr sinnvoll"

Weltspartag? Sparefroh? Im Jahr 2016 zeigen sich die Österreicher von einer anderen Seite. Angesichts der Wirtschaftslage sehen sie wenig Anlass zum Sparen.

Sparen: Im Jahr 2016 "nicht sehr sinnvoll"

Die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher (53 Prozent) sieht in Anbetracht der momentanen Wirtschaftslage Sparen nicht als sinnvoll an. Das geht aus dem aktuellen GfK Konsumklima Österreich hervor. Nur 17 Prozent der Befragten finden es ratsam, Geld beiseite zu legen. Trotz dieser ablehnenden Haltung gegenüber dem Sparen geben dennoch 58 Prozent der Befragten an, ziemlich viel oder zumindest ein wenig Geld zu sparen. Und auch für die kommenden 12 Monate planen 58 Prozent, finanzielle Rücklagen zu bilden.

Bei den Geldanlagen stehen insbesondere Immobilien- und Grundstücksbesitz hoch im Kurs, vor allem bei Personen mit höheren finanziellen Mitteln. Christina Tönniges von der GfK konkretisiert: "Mit steigendem Einkommen steigt nicht nur die Möglichkeit für die Befragten, Geld zur Seite zu legen, sondern auch die Vielfalt der eingesetzten Sparmöglichkeiten. Es erfolgt eine breitere Streuung der Anlagemöglichkeiten. So werden etwa verstärkt Aktien, Investmentfonds und Lebensversicherungen genutzt." Klassische Sparprodukte wie Sparbuch oder Bausparvertrag haben dagegen im Laufe der letzten Jahre deutlich an Popularität eingebüßt, was sicherlich auch auf die Zinspolitik der EZB zurückzuführen ist.

Einstellung zum Sparen in Österreich im Jahr 2016

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