So wählt man den richtigen Sofort-Kredit aus

So wählt man den richtigen Sofort-Kredit aus

Gerade zu Beginn des Jahres, wenn Versicherungen fällig werden und das Weihnachtsgeld nach den Feiertagen aufgebraucht ist, kann es schon im ein oder anderen Geldbeutel eng werden. Dann ist ein Sofort-Kredit kein schlechter Weg, um einen kurzfristigen Engpass zu überbrücken. Doch da es viele unseriöse Angebote gerade im Internet gibt, sollte man sich vorab einige Gedanken machen, bevor man einen Kredit in Anspruch nimmt.

Welche Summe soll es sein?

Auch wenn es im Moment verführerisch ist, sich bei den niedrigen Zinsen eine höhere Summe zu leihen und sich noch den ein oder anderen Wunsch zu erfüllen, sollte man nicht vergessen, dass das Geld irgendwann einmal zurückgezahlt werden muss. Daher sollte man vorab definieren, für was man das Geld benötigt. Ein kleiner Puffer ist völlig in Ordnung, aber er sollte in Verhältnis zur Gesamtsumme stehen.

Man sollte seine fixen Ausgaben gut kennen, um zu wissen, wie hoch die monatlichen Raten sein können, ohne dass man sich verausgabt. Es sollte immer noch eine Reserve für unvorhergesehene Notfälle wie eine kaputte Waschmaschine vorhanden sein.

Je schneller der Kredit zurückgezahlt wird, desto günstiger ist er auch für den Kreditnehmer. Eine möglichst geringe Laufzeit ist daher von Vorteil, wenn es von den Raten passt.

Steht die Summe fest, dann sollte man sich dessen bewusst sein, dass nicht jeder Kreditanbieter auch jede Summe zur Verfügung stellt. Gerade wenn es um höhere Summen geht, sind kleinere Anbieter schnell aus dem Rennen. Für kleinere Kredite im niedrigen vierstelligen Bereich dagegen sind diese eine attraktive Alternative zu den großen Banken. Deren Stunde schlägt wiederum, wenn es um fünfstellige Summen geht.

Quelle: foerderportal.at/sofort-kredit

Welcher Zinssatz ist wirklich relevant?

Beim Vergleich der Anbieter sollte man auf den effektiven Jahreszins achten, um tatsächlich eine solide Grundlage für die Entscheidung zu haben. Dieser beinhaltet auch schon unterschiedliche Gebühren, die beim Sollzins noch dazu kommen. Auf keinen Fall sollte man die unterschiedlichen Zinsen verwechseln, denn sonst kann es am Ende eine böse Überraschung geben.

Wo kann ich mich gut informieren?

In keinem Fall sollte man beim erstbesten Angebot zuschlagen, auch wenn es gut klingt. Es gibt online ausreichend Portale, bei denen man die relevanten Kernzahlen vergleichen kann. Gerade bei kleinen und mittleren Summen ist das persönliche Risiko abschätzbar. Einige Anbieter haben zudem extrem kurze Laufzeiten von 30-90 Tagen, so dass man schnell wieder die zusätzliche Belastung los ist. Man sollte die genauen Konditionen prüfen und den Anbieter nicht gleich verwerfen, weil es keine Großbank ist.

Und damit es nicht wieder eng wird, kann man schon im Vorfeld ein paar leicht umzusetzende Tipps befolgen. Am besten verzichtet man eine Weile auf die EC- und Kreditkarte. So bekommt man wieder ein echtes Gefühl dafür, wie viel Geld man tatsächlich ausgibt. Eine Karte ist schnell gezückt, aber wer hat schon wirklich den genauen Kontostand im Kopf? So behält man den Überblick und merkt, wie schnell das Geld verrinnt, wenn man den Kaffee nur to go im angesagten Coffee Store trinkt oder sich häufig auswärts einen Snack gönnt.

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