Simply the Best: Das ideale Aktienportfolio #IC19

Simply the Best: Das ideale Aktienportfolio #IC19

Wie man für die TREND INVESTORS CHALLENGE #IC19 und das eigene Depot die richtigen Investments für eine ertragreiche und sichere Portfoliozusammensetzung findet.

Nathan Mayer Rothschild, einer der fünf Söhne von Mayer Amschel Rothschild, handelte 1815 nach einem simplen Konzept: Man möge doch klugerweise sein Vermögen niemals in einen Topf stecken, sondern zu je einem Drittel in Aktien, Grund und Gold anlegen. Harry Markowitz, ein amerikanischer Ökonom, sah das 1952 etwas differenzierter: Er entwickelte eine hochkomplexe mathematische Methode, um die erzielbaren Renditen bei den jeweiligen Risiken der einzelnen Anlageklasse möglichst optimal zu korrelieren. Also jene Aktie zu finden, die steigt, wenn eine andere Veranlagungsform im Portfolio fällt.

Nathan Mayer Rothschild begründete mit seiner simplen Dreiteilung den unerschöpflichen Reichtum seiner Familie. Harry Markowitz erhielt für seine hochwissenschaftliche moderne Portfoliotheorie zumindest den Nobelpreis.

HARRY MARKOWITZ erfand 1952 die moderne Portfoliotheorie und erhielt dafür den Wirtschaftsnobelpreis.

HARRY MARKOWITZ erfand 1952 die moderne Portfoliotheorie und erhielt dafür den Wirtschaftsnobelpreis.

Wie sollen Anleger also nun beim Aufbau ihres Portfolios vorgehen? Welche Strategie eignet sich bei der trend Investors Challenge, aber auch im realen Leben am besten, um mit Wertpapieren erfolgreich zu sein?


Zwei Schritte zum Aktienportfolio

1. Die Basis

Zunächst sollte man einen gewissen Grundbetrag zur Verfügung haben. Es müssen nicht 100.000 Euro wie bei einem Challenge-wikifolio sein. Aber 10.000 Euro sind eine gute Basis. Dann sollte man sich ehrlich eingestehen, wie viel Risiko man bei seiner Veranlagung wirklich bereit ist einzugehen. Wenn die Aktienkurse einmal um zwanzig Prozent einbrechen, sind die 100.000 Euro nur mehr 80.000 Euro wert. Beim Börsenspiel tut das nicht sonderlich weh - aber wie ist es, wenn der reale Kontostand um 20.000 Euro sinkt? Wenn man seine Risikobereitschaft festgestellt hat, kann man an den Portfolioaufbau gehen.

NATHAN MAYER ROTHSCHILD empfahl 1815, Geld zu gleichenTeilen in Aktien, Grund sowie Gold zu veranlagen, und schuf damit ein riesiges Vermögen.

NATHAN MAYER ROTHSCHILD empfahl 1815, Geld zu gleichenTeilen in Aktien, Grund sowie Gold zu veranlagen, und schuf damit ein riesiges Vermögen.

Üblicherweise wird das Risiko von Portfolios nach konservativ, ausgewogen oder dynamisch eingeteilt. Konservative Portfolios enthalten meist nur Anleihen, also Geldmarktprodukte. Hier ist die Wahrscheinlichkeit von großen Kursschwankungen am geringsten. Bei den aktuell niedrigen Zinsen wird man aber kaum Rentenpapiere finden, die eine Rendite bringen. Da ist es schon fast besser, man lässt das Geld am Sparbuch. Das bringt zwar keine Zinsen, es fallen aber auch keine Spesen für den Ankauf von Anleihen an. Ausgewogene Portfolios setzen sich in etwa aus einer Hälfte Anleihen und der anderen Hälfte Aktien zusammen. Bei dynamischen Veranlagungen stecken mindestens 70 Prozent des Vermögens in Aktien. Dafür muss man aber auch ein höheres Risiko in Kauf nehmen.

2. Der Aufbau

Als Nächstes kommt die Auswahl der Aktien. Bei kleineren Vermögen reicht eine Handvoll. Schon Starinvestor Warren Buffett meinte dazu: "Wozu brauche ich einen Harem mit 40 Frauen, wenn ich keine wirklich kennenlernen kann?"

Beim Traden mit wenig Aktien zu geringen Beträgen ist ein Onlinebroker unerlässlich. Sonst fressen die Gebühren die Gewinne auf. Und natürlich muss bei einer geringeren Zahl von Aktien auch die Auswahl gut getroffen werden. Denn die Diversifikation, also die Möglichkeit, durch eine breite Streuung den Kursverlust einer Aktie durch eine andere wie bei der modernen Portfoliotheorie abzufangen, ist mit wenigen Titeln schwieriger.

Der Fehler eines "Home Bias", also hauptsächlich Titel aus dem eigenen Land zu kaufen, muss tunlichst auch vermieden werden. Aktieneinsteiger sollten sich zunächst auf den entwickelten Märkten, also Europa und den USA, bewegen. Betrachtet man diese beiden Investmentregionen, ist den USA derzeit leicht der Vorteil zu geben. In den USA ist das Wirtschaftswachstum noch immer stärker als in Europa.

Der nächste Schritt betrifft die Branchenauswahl. Hier gilt es, einen stimmigen Mix von Wachstumstiteln und defensiven Werten zu finden. Die großen Internetkonzerne wie die Google-Mutter Alphabet, Amazon, Facebook, Netflix oder Microsoft haben in den vergangenen Jahren atemberaubende Kursgewinne gebracht. Der Technologiesektor ist sicherlich auch in Zukunft die größte Wachstumsbranche, aber dennoch, das Risiko eines Absturzes wird immer größer. Aktien von Konsumgüterunternehmen wie Coca-Cola oder Procter & Gamble sind vielleicht nicht so aufregend, bringen aber in jeder Marktphase einen soliden Gewinn. Einen guten Mix aus beiden Welten bieten beispielsweise Payment-Aktien. Der bargeldlose Zahlungsverkehr ist ein unaufhaltsamer Trend. Und Giganten wie Visa oder Mastercard verdienen daran unausweichlich.

Wenn man an Grund und Boden aus Rothschilds Ratschlag zur Portfolioaufteilung denkt, sind Immobilienaktien wohl die bessere Wahl. Und hier kann man durchaus an der Wiener Börse mit den Titeln S Immo oder CA Immo noch fündig werden. Doch sie sollten nicht mehr als fünf Prozent in einem Depot ausmachen. Beim Gold sollte man aber die Pfade der Rothschilds zumindest derzeit verlassen. Gold steigt zwar wegen der zunehmenden wirtschaftlichen und geopolitischen Risiken, aber ein Drittel des Portfolios in das Edelmetall zu stecken ist übertrieben.

Hat man seine optimale Portfoliozusammensetzung gefunden, kommt der vielleicht schwierigste Schritt: der laufende Depotcheck, die ständige Beobachtung der Kursentwicklung der Aktien. Ist man aber einmal tatsächlich in Wertpapiere investiert, macht man das fast automatisch. Das Schwierige dabei ist aber, zum richtigen Zeitpunkt neue Aktien aufzunehmen und alte abzustoßen. Auch dafür hatte Nathan Mayer Rothschild einen Rat: kaufen, wenn die Kanonen donnern, und verkaufen, wenn die Violinen spielen - aber wer kann das schon so einfach?


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