Schwarzes, braunes und glänzendes Gold IC19

Schwarzes, braunes und glänzendes Gold IC19

Die Rohstoffpreise sind starken Schwankungen und unvorhersehbaren Ereignissen unterworfen. Wie Anleger und Trader der trend Investors Challenge davon profitieren können.

An der Spitze der niedrigsten Risikogruppe der trend Investors Challenge hat sich das Blatt wieder gewendet. Trader "Goldiver durch die Krise" liegt mit einem hauchdünnen Plus vor "WeInvest". Zwar haben sowohl "Goldiver" als auch "SSteiner", der führende in der höchsten Risikostufe, ihren Investmenterfolg der Veranlagung in Rohstoffen, nämlich Gold, zu verdanken, die aktuellste Rohstoffhausse haben sie aber nicht mitgemacht: den Anstieg des Ölpreises.

SCHWARZES GOLD legte zuletzt um 20 Prozent zu - der größte Preissprung seit der Ölkrise 1991. Da Saudi-Arabien an einem hohen Ölpreis interessiert ist, wird man die Produktion nur langsam steigern.

Durch den Drohnenangriff auf die Öllager der Saudis verteuerte sich die Ölsorte Brent um 20 Prozent. Das ist der größte Anstieg seit dem Golfkrieg 1991. Aber auch die Aktien der großen Erdölmultis legten zu.

Die Titel von BP und Royal Dutch Shell sprangen um rund sieben Prozent nach oben. Kein Wunder. Durch den Ausfall von täglich 5,7 Millionen Barrel aus Saudi-Arabien verliert der globale Ölmarkt fünf Prozent seiner Versorgung.

Reich mit Rohstoffen

Derzeit sind "Commodities" wie Rohstoffe in "Investmentsprech" genannt werden, stark gefragt. Neben Gold und Öl zieht auch der Kaffeepreis wieder an. In den vergangenen Wochen hat das "braune Gold" um acht Prozent zugelegt. Die Entwicklung des Kaffeepreises im heurigen Jahr zeigt aber auch, wie schwierig ein Investment in Rohstoffe tatsächlich ist. Der Chart der am meisten gehandelten Sorte, Arabica, verlief in den vergangenen zwölf Monaten in einer heftigen Berg-und-Tal-Fahrt.

GLÄNZENDES GOLD erlebt heuer einen Höhenflug. Die globale Unsicherheit lässt die Nachfrage nach der Krisenwährung steigen.

Wer sich dennoch auf den Handel mit Rohstoffen einlassen möchte, dem stehen dazu ETCs, Exchange Traded Commodities, zur Verfügung. Darunter versteht man Zertifikate, also Schuldverschreibungen von Emittenten, die den Handel mit einem zugrundeliegenden Rohstoff wie eben Gold, Öl oder Kaffee an der Börse ermöglichen. Zeichner dieser Zertifikate müssen dabei auf ein paar wesentliche Punkte achten: Das Zertifikat sollte tatsächlich mit dem entsprechenden Rohstoff hinterlegt sein. Mit dem Zertifikat Xetra Gold beispielsweise kann man jede gewünschte Menge an Gold in Euro kaufen, ohne es tatsächlich physisch zu erwerben. Es lagert dafür in Frankfurt in den Tresoren einer Tochtergesellschaft des Emittenten, der Deutschen Börse.

BRAUNES GOLD schwankte aufgrund der Ernten stark im Preis. Erst in den letzten Wochen stieg der Kaffeepreis wieder deutlich an.

Garantiert ein ETC nicht die physische Replikation des jeweiligen Rohstoffes, birgt das ein hohes Risiko, wenn eine große Zahl an Zeichnern gleichzeitig verkaufen will. Ist ein Zertifikat nur durch Futures, also die Berechtigung, einen Rohstoff wie Silber, Kupfer oder Gold zu einem festgelegten Zeitpunkt zu einem fixen Preis zu erwerben, besichert, entsteht für den Zeichner ebenfalls ein Risiko. Ist der Rohstoffpreis dann nämlich niedriger als der festgesetzte Wert, würde ein Verlust entstehen. Um den zu verhindern, wird dann meist ein neuer Future-Kontrakt gezeichnet. Er wird "gerollt", so die Fachsprache. Das Risiko kann damit bei weiter sinkenden Rohstoffpreisen aber noch größer werden.

Weiters sollten Käufer von ETCs auf die Bonität des Emittenten achten. Denn Zertifikate zählen nicht wie Aktien oder Anleihen zum sogenannten "Sondervermögen". Dieses gehört im Falle der Pleite einer Bank nicht den Gläubigern, sondern immer dem Kontoinhaber. Bei einer Insolvenz des Emittenten gehen Zeichner von Zertifikaten leer aus.

Dennoch, ETCs bringen Profi-Tradern natürlich eine Vielzahl an Chancen. Wer von der Entwicklung von Rohstoffpreisen profitieren möchte, dem bieten sich derzeit auch mit Erdölaktien gute Möglichkeiten. Selbst nach dem durch den Angriff auf Saudi-Arabien ausgelösten Kursanstieg sehen Analysten noch ein Potenzial von 20 Prozent.


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