Schaeffler-Aktie hebt trotz Gewinneinbruch ab

Der Gewinn der Schaeffler-Gruppe wegen der ist von der Krise im Automobilgeschäft um ein Drittel eingebrochen. An der Börse wurde das Geschäftsergebnis dennoch mit Begeisterung aufgenommen.

Schaeffler-Aktie hebt trotz Gewinneinbruch ab

Der Automobilzulieferer Schaeffler muss ordentlich Federn lassen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 konnte das Unternehmen trotz der Schwierigkeiten in der Branche zwar einen Umsatz auf der Höhe des Vorjahreszeitraumes erzielen, musste aber beim Gewinn einen deutlichen Rückschlag einstecken.

Das Unternehmen setzte 10,84 Milliarden Euro um (2018: 10,71 Mrd. €), der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach aber von 1,149 Milliarden Euro auf 795 Millionen Euro deutlich ein. Das Konzernergebnis ging sogar um 36 Prozent nach unten und betrug in den ersten neun Monaten des Jahres nur noch 485 Millionen Euro.

Rund um den Globus ist das Geschäft recht unterschiedlich gelaufen. Während das Amerika-Geschäft mit +7,6 Prozent boomte gab es in der Asien-Pazifik-Region und in China ein leichtes Plus, in Europa ging der Umsatz hingegen um 3,6 Prozent zurück. Für das Gesamtjahr rechnet Schaeffler ebenfalls mit einem Umsatz um das Vorjahresniveau und einer deutlich schwächeren Ergebnismarge.

Aktie hebt ab

An der Börse wurde das Ergebnis dennoch wohlwollend aufgenommen. Man hatte offenbar mit noch herberen Einbußen gerechnet. Die Schaeffler-Aktie (ISIN DE000SHA0159) legte deutlich zu und stieg um über 12 Prozent. Positiv wurde vermerkt, dass das schwächelnde Geschäft mit den Automobilherstellern im dritten Quartal wieder leicht anzog. "In einem anhaltend schwierigen Marktumfeld haben wir im dritten Quartal gut abgeschnitten", sagte Vorstandschef Rosenfeld. Die Effizienzprogramme in allen drei Sparten würden konsequent umgesetzt.

88 Millionen Euro ließ sich Schaeffler das Restrukturierungsprogramm bisher kosten, das auch mit Personalabbau einhergeht. Finanzchef Dietmar Heinrich will in seinen letzten Monaten bei Schaeffler das Geld zusammenhalten: "Auch im letzten Quartal wird unser Fokus konsequent auf eine starke Kosten- und Kapitaldisziplin gerichtet sein", betonte er. Heinrich, der seit 2017 Finanzchef des Unternehmens ist und diese Funktion im Juni 2020 zurücklegen wird.

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