Rosenbauer erzielt mehr Umsatz, aber weniger Gewinn

Rosenbauer erzielt mehr Umsatz, aber weniger Gewinn

Der österreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer konnte das Betriebsergebnis (EBIT) nahezu verdoppeln. Unterm Strich ist der Gewinn jedoch zurück gegangen. Der Vorstand bleibt dennoch optimistisch für Gesamtjahr 2019.

Wien/Leonding. Der börsenotierte Feuerwehrausrüster Rosenbauer [AT0000922554] hat im ersten Quartal 2019 höhere Umsätze, aber weniger Gewinn als im Vorjahresquartal erzielt. Die Auftragsbücher sind indes gut gefüllt, wie das Unternehmens am Montag in der Früh mitteilte. Für das Gesamtjahr ist der Vorstand optimistisch.

Unterm Strich erwirtschaftete der Konzern im ersten Quartal 0,6 Mio. Euro, nach 0,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Auch das Ergebnis vor Steuern (EBT) fiel wegen eines negativen Finanzergebnisses mit 0,7 Mio. Euro niedriger aus als im Vorjahr (0,9 Mio. Euro). Dank einer gestiegenen Produktionsleistung und der damit verbundenen besseren Fixkostendeckung sei jedoch das operative Ergebnis (EBIT) von 1,1 auf 2,1 Mio. Euro nahezu verdoppelt worden.

Der Umsatz stieg im ersten Jahresviertel von 162,4 Mio. auf 175,8 Mio. Euro an. Höhere Auslieferungsvolumina konnten in Europa, Nordamerika und im Segment Stationärer Brandschutz erzielt werden, während die Lieferungen nach Asien sowie in den Mittleren und Nahen Osten rückläufig ausfielen.

Mehr Aufträge

Die Auftragseingänge zogen von 236,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 338,1 Mio. Euro an, und auch der Auftragsbestand lag mit rund 1,2 Mrd. Euro klar über Vorjahresniveau (Q1/18: 934 Mio. Euro). Die Feuerwehrbranche sei ein "typischer Nachläufer" und habe trotz der sich eintrübenden globalen Konjunkturaussichten ein unverändert robuste Nachfrage verzeichnet, heißt es in der Aussendung.

Rosenbauer ist in insgesamt über 100 Ländern der Welt mit eigenem Vertrieb vertreten. Das stärkste Plus im Periodenvergleich resultierte aus den Märkten im Nahen und Mittleren Osten. Der größte Markt ist aber weiterhin die Region Nord- und Mittelamerika (NOMA) mit 35 Prozent am Gesamtumsatz. Die Region Zentral- und Osteuropa (CEEU) folgt mit 34 Prozent knapp dahinter. Die Region Asien, Pazifik, Australien, China (APAC) steuert elf Prozent zum Umsatz bei), acht Prozent kommen aus den Ländern der Region Mittlerer Osten und Nordafrika (MENA). Die Einheit stationärer Brandschutz bringt es auf drei Prozent der Gesamterlöse.

Die Rosenbauer-Aktie notierte nach Bekanntgabe der Ergebnisse um 0,23 Prozent höher bei 43,10 Euro. Zum Jahresbeginn kostete eine Rosenbauer-Aktie noch 33,10 Euro.

Dennoch bleibt beim weltgrößten Feuerwehrausstatter aufgrund der vollen Auftragsbücher auch in dem derzeitigen konjunkturellen Umfeld der Ausblick für das gesamte Jahr 2019 optimistisch.

Eine nach wie vor vitale internationale Projektlandschaft sollte das weitere Marktwachstum unterstützen und die erfolgreiche Branchenentwicklung prolongieren. Vor allem der Nahe und Mittlere Osten, Europa und Asien sollten ihr Volumen ausweiten.

Die Rosenbauer-Aktie hat am Montagvormittag zunächst um mehr als ein Prozent auf 43,50 Euro zugelegt. Anfang März hatten die Papiere des oberösterreichischen Feuerwehr-Ausrüsters noch bei 45,60 Euro gestanden. Zu Jahresbeginn tendierten die Titel bei 33,10 Euro. Gegen 15 Uhr ist das Plus auf 0,23 Prozent zurückgegangen

Das Auftragsbuch sei "ausgezeichnet", schreibt der Baader-Analyst Volker Bosse in einer ersten Reaktion auf die Zahlen zum ersten Quartal. Das stärkste Wachstum komme aus dem Mittleren Osten. Rosenbauer habe einen "soliden Puffer", selbst wenn das ökonomische Umfeld weiter abkühlen sollte.


Investors Challenge 2019

#IC19: traden ohne Risiko

Bei der Investors Challenge #IC19 von trend und wikifolio.com powered by Hypo Tirol Bank und bankdirekt.at haben Sie die Möglichkeit, völlig risikolos in Wertpapiere zu investieren. Sie können wie Börseprofis in Echtzeit handeln, dabei die Welt des Aktienhandels kennenlernen und Strategien entwickeln, die Ihrem persönlichen Risikotyp entsprechen.

Als Challenge-Hauptpreis winkt ein Mercedes-Benz CLS 450 Coupé im Wert von über 120.000 Euro.

Jetzt registrieren, mitspielen und gewinnen: #IC19


Geld

Währungsrechner- Der Euro und die Weltwährungen

Geld

Goldkurs fällt: Preis rutscht wieder unter 1.500 Dollar

Georg Frischmann, Leiter Private Banking Hypo Tirol Bank

Börsewissen #IC19

Geldanlage: „Mit ETFs Kosten senken“

Chartanalyse: Candlesticks und Trendkanäle ermöglichen es, Kursentwicklungen zu erkennen und zu prognostizieren.

Börsewissen #IC19

Chartanalyse: Was Zacken zeigen #IC19