Der optimale Portfolioaufbau #IC19

Der optimale Portfolioaufbau #IC19

Für das Wertpapier-Trading gibt es einige Punkte zu beachten. Trader bei der TREND INVESTORS CHALLENGE 2019 können dabei auch die Regeln der Profis nutzen, wenn es um die Zusammenstellung des Portfolios geht.


Der richtige Mix


Eine alte Regel für die Zusammensetzung eines Portfolios lautet: Man soll nicht alle Eier in einen Korb legen. Natürlich kann man dagegen einwerfen: Hätte man nur Aktien von Amazon beim Börsengang im Jahr 1997 um 10.000 Euro gekauft, hätte man jetzt die Kleinigkeit von knapp 2,6 Millionen Euro am Depot -und damit wohl ausgesorgt.

Man hätte aber auch im Oktober 2007 eine Aktie der aufstrebenden griechischen Reederei Dryships um 150.000 Euro kaufen können. Dann hätte man jetzt nur noch drei Euro am Depot - und ein kleines Vermögen verloren.

Die beiden Extreme zeigen, wie wichtig es ist, durch eine möglichst große Vielfalt von Anlagemöglichkeiten Kursverluste von einzelnen Titeln abfangen zu können. Und natürlich soll ein Portfolio nicht nur aus Aktien, sondern auch aus Anleihen, eventuell Rohstoffen wie Gold oder auch Zertifikaten bestehen. Uli Krämer, Leiter des Portfoliomanagements bei der Kepler KAG, der Fondsgesellschaft der RLB Oberösterreich, empfiehlt zum optimalen Aufbau: "Die Zusammenstellung des Portfolios hängt ganz entscheidend von den Ertragserwartungen und der Risikobereitschaft ab. Folgende Grundregel ist zu beachten: Je länger der Anlagehorizont ist, desto höher kann der Aktienanteil im Portfolio sein.

Mischfonds sind zum Beispiel eine bequeme und übersichtliche Anlagevariante, um breit gestreut an den Finanzmärkten investiert zu sein. Das Angebot reicht von soliden anleihelastigen Varianten bis hin zu sehr dynamischen Mischportfolios mit einem hohen Aktienanteil - ganz nach den individuellen Bedürfnissen des Anlegers."


Analyse & Rebalancing


Wer sich aber auch selbst mit seinem Depot befassen möchte, sollte sich als ersten Schritt für jede darin enthaltene Investmentvariante den entsprechenden Index suchen. Für Aktien der Erste Bank oder der RBI beispielsweise wäre das der ATX, aber auch der Euro Stoxx Banks Index. Entwickeln sich die Aktien klar schlechter als der Index, sollte man sie abstoßen. Liegen sie über dem Vergleichswert, sind sie ein gutes Investment und sollten weiterhin im Portfolio bleiben.

Doch auch hierfür gibt es eine gewisse Einschränkung: Für sicherheitsbewusste Anleger ist ein Verhältnis von 30 Prozent Aktien und 70 Prozent Anleihen oft eine optimale Portfoliostruktur. Steigen jedoch die Aktienkurse stark an, verschiebt sich das Verhältnis rasch in Richtung eines höheren Aktienanteils. Dann sollte man in regelmäßigen Abständen ein Rebalancing durchführen. Dabei werden Teile von jenen Aktien, die sich überdurchschnittlich gut entwickelt haben, verkauft, um das gewünscht Risikoverhältnis zwischen Aktien und Anleihen wieder herzustellen.


Arbeitsaufteilung


Wer sich aber nicht mit allen Einzelinvestments seines Portfolios auseinandersetzen möchte, für den hat wikifolio-Profitrader Philipp Haas (investresearch) einen guten Tipp: "Ein Portfolio soll einem nicht den Schlaf rauben. Man sollte sich überlegen, wo man selber aktiv werden möchte, und dort dann aktiv in Einzeltitel investieren. Den anderen Bereich kann man passiv durch ETFs oder mit Experten durch Fonds oder Wikifolios abdecken."



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