Ölpreis bleibt weiterhin über 40 Dollar

Ölpreis bleibt weiterhin über 40 Dollar

Kommt die Ölpreiswende? Nachdem am Montag Brent-Öl erstmals seit Wochen über 41 Dollar pro Barrel gestiegen ist, mehrten sich die Stimmen, das der Ölpreis nun weiter steigen wird. Am heutigen Dienstag hat der Kurs jedoch wieder leicht nachgelassen.

New York/London. - Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Vortagesgewinne nicht ganz verteidigen können, sich aber auf erhöhtem Niveau gehalten. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 40,37 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Montag.

Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April fiel um 40 Cent auf 37,50 Dollar.

Am Montag war der Brent-Preis bis auf rund 41 Dollar gestiegen. Das war der höchste Stand seit Dezember. US-Rohöl hatte in der Spitze rund 38 Dollar gekostet. Seit dem Jahrestief im Jänner ist europäisches Rohöl um mehr als 40 Prozent gestiegen.

Am Markt wird zunehmend die Vermutung laut, der starke Verfall der Erdölpreise könnte sein Ende erreicht haben. Ein Grund ist die Aussicht auf ein zumindest nicht mehr steigendes Angebot.

Positive US-Konjunkturdaten und ein nochmaliger Rückgang bei den aktiven Ölbohrungen in den USA stützen laut Commerzbank zudem die Preise. So spreche der für Februar gemeldete deutliche Anstieg der Beschäftigung in den USA für eine robuste Ölnachfrage im wichtigsten Ölverbrauchsland. Zudem würden immer mehr Finanzanleger auf steigende Ölpreise spekulieren.

RHI CEO Stefan Borgas

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