Nutella-Hersteller Ferrero: Knapp 10 Milliarden Euro Umsatz

Der italienische Süßwarenproduzent Ferrero, Hersteller von "Nutella" und "Mon Cheri", hat 2015 seinen Umsatz um 13,4 Prozent auf 9,5 Mrd. Euro gesteigert. Der Gewinn vor Steuern sank um 2 Prozent auf 889 Mio. Euro.

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646 Millionen Euro hat der Konzern im vergangenen Jahr investiert, vor allem zur Stärkung der industriellen Aktivitäten in China, Italien, Deutschland, Polen, Indien und Brasilien. Der Konzern beschäftigt zurzeit 25.784 Mitarbeiter. Wenn man auch externe Mitarbeiter berücksichtigt, wächst die Zahl auf 40.721.

Der Konzern aus Alba im norditalienischen Piemont will vor allem seine Internationalisierung vorantreiben. Dies soll vor allem durch Auslandsexpansion erfolgen. Vor einem Jahr war Firmengründer Michele Ferrero im Alter von 89 Jahren gestorben.

Die Verantwortung für den Familienkonzern seit drei Generationen, der als Musterbeispiel des italienischen Kapitalismus gilt, lastet auf den Schultern von CEO Giovanni Ferrero, der die Führung des Unternehmens nach dem Tod seines Bruders Pietro bei einem Unfall in Südafrika vor drei Jahren übernommen hat. Unter seiner Regie soll Ferrero jetzt noch internationaler werden und neue Märkte in Asien und in Lateinamerika erschließen. Auch die Eigenproduktion von Rohstoffen sei geplant.

In Österreich ist Ferrero mit einer eigenen Niederlassung in Innsbruck vertreten. Drei Millionen Haushalte konsumieren in Österreich jährlich Ferrero-Produkte wie Mon Cheri, Ferrero Rocher, Kinder-Milchschnitten und das Zugpferd Nutella.

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